Aus dem Wald in die Küche Archive - Forst erklärt https://forsterklaert.de/category/aus-dem-wald-in-die-kueche Wissen aus dem Wald Thu, 24 Apr 2025 15:58:13 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 https://forsterklaert.de/wp-content/uploads/2020/02/cropped-FavIconForstErklaert-32x32.png Aus dem Wald in die Küche Archive - Forst erklärt https://forsterklaert.de/category/aus-dem-wald-in-die-kueche 32 32 AdWidK – Bärlauch-Wildbratwurst selber machen  https://forsterklaert.de/wurst https://forsterklaert.de/wurst#respond Sun, 27 Apr 2025 08:00:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=5825 An den ersten wärmeren Abenden liegt in den Hinterhöfen und Gärten wieder dieser wunderschöne Geruch in der Luft: Die Grillsaison...

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An den ersten wärmeren Abenden liegt in den Hinterhöfen und Gärten wieder dieser wunderschöne Geruch in der Luft: Die Grillsaison ist offiziell eröffnet und dabei wird auch uns von Forst erklärt ganz warm ums Herz. Wir möchten Euch mit unserem neuen Rezept auf die Grillsaison einstimmen und verraten Euch, wie Ihr Wurst aus Wildfleisch ganz einfach selbst zubereiten könnt. Das ist wirklich einfacher als Ihr denkt! Passend zum Frühlingsbeginn darf dabei eine Pflanze nicht in unserer Gewürzmischung fehlen: Der Bärlauch. Wenn Euch nun schon das Wasser im Munde zusammen läuft, dann bleibt dran und lest unten, was Ihr alles für die Wilde Bratwurst braucht und wie Ihr Wurst macht.

Welche Zutaten benötigt Ihr für die Wildbratwurst mit Bärlauch?

Für etwa 40-50 Würste:

  • 5 kg Wildhack (z.B. vom Rotwild oder Damwild)
  • 12,5 g Salz pro kg Fleisch (bei 5 kg Fleisch sind das 62,5 g Salz)
  • 0,5 g Majoran pro kg Fleisch
  • 0,5 g Knoblauchpulver pro kg Fleisch
  • 2-3 Handsträuße Bärlauch
  • Lammdarm 
  • Wasser und Salz für Salzlake
  • große Schüssel
  • Wurstfüller (für die Profis)

Wusstest Du schon…?
Was Ihr beim Bärlauch sammeln beachten solltet, damit Ihr nicht aus Versehen das giftige Maiglöckchen mitnehmt, erfahrt Ihr hier

Wie wird Wurst gemacht?

Zuerst müsst Ihr den Lammdarm in einer Salzlake durchspülen. Am besten macht sich das Spülen in einer ausreichend großen Schüssel. Dazu vermischt Ihr einfach ausreichend Wasser mit viel Salz (es sollte richtig salzig schmecken – aber bitte nur kurz probieren und nicht austrinken) und sorgt so dafür, dass der Darm vor dem Befüllen sauber ist. Ihr schnappt Euch also den Darm und öffnet ihn mit den Fingern und zieht ihn durch die Salzlake (sieht aus wie ein kleiner gefüllter Ballon). 

Der Darm muss in eine Salzlake eingelegt und durchgespült werden, bevor Ihr ihn befüllen könnt.

Im nächsten Schritt werden nun alle Zutaten (Wildfleisch und Gewürze) gut vermischt. Dazu nehmt Ihr am besten wieder eine ausreichend große Schüssel. Wir haben für unsere Wildbratwurst nur Rotwildhack genommen. Natürlich kann man auch variieren und zum Beispiel Wildschweinhack oder Speck hinzufügen. So erhöht sich der Fettanteil und damit der Geschmack. Aber auch nur mit Rotwild bekommt Ihr sehr leckere Bratwürste, die nicht trocken sind!

Kann man so Wildbratwurst?

Wusstest Du schon…?
Beim Grillen darf eine leckere Kräuterbutter natürlich nicht fehlen. Ein Rezept für leckere Bärlauchzitronenbutter bekommt Ihr hier.

Jetzt geht’s um die Wurst (-füller)!

Jetzt benötigt Ihr im besten Fall einen Wurstfüller. Es geht auch ohne, aber dann wird es ziemlich fummelig und die Würste haben vielleicht nicht immer die gewünschte Form. Einen Wurstfüller bekommt Ihr bereits unter 100 Euro (etwas bessere Geräte liegen eher bei 250 Euro). Oder vielleicht könnt Ihr Euch einen ausleihen. Zum Beispiel von Felix. 

Nun werft Ihr das Fleischgemisch in den Wurstfüller. Ja richtig, werfen. Das ist wichtig, denn so sorgt Ihr dafür, dass keine Luft mehr in der Mischung ist. 

Die Wurst müsst Ihr in den Füller werfen, damit möglichst wenig Luft in der Masse ist.

Der Darm muss nun auf die Tülle des Wurstfüllers gezogen werden. Das geht am besten mit etwas Wasser und vielleicht etwas Geduld, wenn es am Anfang nicht ganz so gut klappt.

Den Darm über die Tülle zu ziehen kann am Anfang etwas schwierig sein. Aber mit etwas Geduld und viel Spucke schafft Ihr das!

Jetzt kurbelt Ihr so lange, bis Ihr seht, dass die Wurstmasse vorne aus der Tülle kommt. Dann knotet Ihr den überhängenden Darm. Am besten funktioniert das Ganze zu zweit: Einer von Euch kurbelt langsam und der andere hält die Wurst. Lol. 

Wichtig ist, dass das Kurbeln und der Druck die Wurst füllt und man nicht am Darm zieht. So wird die Wurst schön fest und Ihr habt keine Luft drin.

Wusstest Du schon…?
Weitere Tipps, wie Ihr Wildfleisch am besten und lecker grillen könnt, bekommt Ihr hier.

Wenn die Wurst ausreichend lang ist, müsst Ihr sie abdrehen.

Wunschlänge der Wurst

Wenn die Wurst ca. 100 g – 130 g schwer ist bzw. Eure Wunschlänge erreicht, dreht Ihr die Wurst ab. Bei der nächsten Wurst ist es dann wichtig, dass Ihr sie andersherum abdreht, denn so öffnet sie sich nicht (versteht Ihr besser, wenn Ihr dabei seid). Das macht Ihr nun so lange, bis die Wurstmasse alle ist. 

Die Wurst muss nach dem Abfüllen ca. 1-2 Stunden abhängen und trocknen.

Zuletzt hängt Ihr die Würste dann noch für ca. ein bis zwei Stunden ab. Danach könnt Ihr sie entweder direkt auf den Grill hauen oder Ihr vakuumiert und friert sie fürs nächste Grillfest ein. Auf dem Grill ist die Bratwurst in wenigen Minuten fertig, wenn die gewünschte Bräune erreicht ist und das Fleisch innen nicht mehr roh ist. Eine Bratwurst vom Wildschwein solltet Ihr immer ganz durchbraten!

Viel Spaß beim Wursten und guten Appetit! 

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AdWidK: Wildes Gyros Pita https://forsterklaert.de/gyros https://forsterklaert.de/gyros#respond Sun, 26 Jan 2025 05:00:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=5618 Unser neues Rezept ist für alle von Euch, die im Urlaub in Griechenland oder vielleicht auch beim Mittagsimbiss in der...

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Unser neues Rezept ist für alle von Euch, die im Urlaub in Griechenland oder vielleicht auch beim Mittagsimbiss in der Heimatstadt nicht genug bekommen können von: Gyros Pita. In unserem Rezept verarbeiten wir natürlich wieder Wildfleisch, denn wir möchten Euch zeigen: Wild ist nicht nur Braten mit Klößen und Rotkohl! Wenn Ihr jetzt wissen möchtet, wie Ihr ganz einfach fluffige Pitabrote und leckeres, würziges Gyros zubereiten könnt, dann lest diesen Artikel. 

Welche Zutaten benötigt Ihr für Gyros Pita?

Das sind die Zutaten für Euer Wildes Gyros Pita.

Für das Pita Brot:

  • 780 g Mehl (am besten 00er aber 405 geht auch)
  • 15 g frische Hefe
  • 18 g Salz
  • 25 g Olivenöl
  • 480 g Wasser

Das Gyros:

  • 600 g Wildfleisch (Geschnetzeltes) 
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 2 rote Zwiebeln
  • 6 EL Olivenöl
  • 3 EL Gyros-Gewürzmischung aus folgenden Gewürze: Majoran, Oregano, Thymian, Kreuzkümmel, rote Paprikapulver, Chiliflocken, Salz (genaue Zusammensetzung weiter unten)

Für die Soße und Füllung:

  • 500 g Joghurt
  • 4 Zehen Knoblauch
  • Saft einer halben Zitrone
  • eine Gurke
  • etwas Salat
  • Oliven
  • Tomate
  • Rote Zwiebel
  • Salat
  • ein Mini Rotkohl
  • etwas Essig
  • Sesam
  • Salz Zucker

Wie wird’s gemacht?

Die Pita Brote 

Für unsere Pita haben wir uns ein Rezept von Sven Teichmann (@teichners_pizza_palace) entschieden. Wenn es für Euch also hilfreich ist, eine kleine visuelle Untermalung zu bekommen, dann findet Ihr das Reel zum Pita Rezept auch nochmal bei Instagram.

Ihr gebt zunächst alle Zutaten gemeinsam in eine Schüssel. Nur beim kalten Wasser verwendet Ihr nur die halbe Menge. Dann knetet Ihr den Teig solange, bis eine geschmeidige Masse entsteht.

Dann gebt Ihr das restliche Wasser dazu und knetet den Teig weiter, bis er richtig geschmeidig und glänzend ist.

Den Teig so lange kneten, bis eine geschmeidige Masse entsteht.

Kleiner Tipp
Sollte Euch der Teig zu nass vorkommen und er extrem kleben, gebt einfach noch etwas mehr Mehl hinzu.

Den Teig dann dehnen und falten (seht Ihr gut im Reel) und auf Spannung ziehen. Dann etwas Olivenöl in die Aufbewahrungsform geben und den Teig mit einem angefeuchteten Geschirrtuch abdecken und 60 Minuten ruhen lassen.
Danach teilt Ihr den Teig in 8 gleich große Stücke. Diese zieht Ihr wieder auf Spannung und formt Sie in kleine runde Bällchen. 

Felix schneidet zunächst acht gleich große Stücke aus dem Teig und formt sie dann zu kleinen Bällchen.

Die Pita dann ein wenig mit den Fingern drücken und vorsichtig ausrollen (nicht zu dünn!). Dann in einer beschichteten Pfanne von beiden Seiten kurz braun backen.

Die Brote nur kurz in einer beschichteten Pfanne ausbacken und danach unbedingt abdecken, damit die Brote schön weich bleiben.

Wichtig! Am Ende die Pita Brote mit einem Geschirrtuch abdecken! Durch den Dampf bleiben sie schön weich und lassen sich besser rollen.

This is amazing!

Das Wilde Gyros

Wir haben für unser Gyros ca. 600 g Ober- und Unterschale vom Damwild verwendet. Das Fleisch haben wir in feine Scheiben geschnitten. Natürlich kann man auch einfach Geschnetzeltes nehmen, wenn Ihr das vielleicht schon vorbereitet in der Kühlung liegen habt. Auch könnt Ihr natürlich wieder jede Wildart verwenden.

Das Fleisch wird zunächst in feine Streifen geschnitten.

Den Knoblauch und die Zwiebeln in feine Scheiben schneiden. Wir haben 3 Esslöffel Gyros-Gewürz verwendet und dazu 7 Esslöffel Olivenöl gegeben. Dazu kamen dann die Zwiebeln, der Knoblauch und das dünn geschnittene Fleisch. Die Mischung haben wir dann für zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Gewürzmischung mindestens zwei Stunden durchziehen lassen.

Für krassere Köchinnen und Köche
Das Gyros-Gewürz könnt Ihr natürlich selbst herstellen. Dazu mischt Ihr 2 TL Majoran, 2 TL Oregano, 2 TL Thymian, 3 TL Paprikapulver, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Salz und 1-2 TL Chiliflocken.

Delis Hoffnung ist sehr groß!

Tzatziki

Für Eure Soße reibt Ihr zunächst eine ganze Salatgurke und gebt etwas Salz hinzu. Nach ca. 10 Minuten könnt Ihr dann mit Hilfe eines Geschirrtuchs das Wasser der Gurke ausdrücken. Wer mag, kann das Wasser auch auffangen und ein leckeres Gurkenwasser trinken. Spoiler – Franzi und Felix hat es nicht geschmeckt. 

Danach vermischt Ihr den Joghurt, geriebenen Knoblauch und die Gurke. Alles noch mit etwas Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.

Olivenöl und Knoblauch sind essentiell!

Zuletzt bereitet Ihr noch die Füllung vor. Wir haben dazu einfach ein paar Tomaten, Gurken und Salat geschnippelt.

Den Rotkohl schön kneten – wer keine roten Hände möchte, zieht am besten Gummihandschuhe an.

Weil wir es fancy finden, kam auch noch etwas Rotkohl mit ran. Den Kohl schneidet Ihr einfach in feine Scheiben. Dann gebt Ihr etwas Essig, Salz und Zucker rauf und knetet den Kohl eine Weile. Dadurch wird er etwas weicher. Wir haben auch noch etwas Sesam geröstet und darüber gegeben. Schmeckt hervorragend!

Alles schön anrichten und dann schmecken lassen.

So und nun müsst Ihr eigentlich nur noch Euer gut durchgezogenes Gyros in die Pfanne hauen und kurz anbraten. Danach befüllt Ihr Eure zuvor in der Pfanne ausgebackenen Pita Brote mit Tzatziki, Gemüse und Gyros und schon könnt Ihr es Euch schmecken lassen. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Nachkochen!

Viel Spaß beim Nachkochen!

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AdWidK: Selbstgemachte Spätzle mit Wildem Gulasch https://forsterklaert.de/gulasch https://forsterklaert.de/gulasch#respond Sun, 13 Oct 2024 15:30:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=5318 Der Herbst steht vor der Tür und damit auch wieder die gemütliche Zeit, in der gerne wieder etwas deftiger gekocht...

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Der Herbst steht vor der Tür und damit auch wieder die gemütliche Zeit, in der gerne wieder etwas deftiger gekocht wird. Wir haben für Euch ein passendes Rezept für die gemütliche Jahreszeit. Selbstgemachte Spätzle mit Wildem Gulasch. Das klingt nicht nur super, sondern schmeckt genau so. 

Welche Zutaten benötigt Ihr für die Spätzle mit Wildem Gulasch?

Hier seht Ihr, was Ihr – neben dem Fleisch – für Euer Gulasch benötigt.

Für das Gulasch:

  • 800g bis 1 kg Wild Gulasch
  • 4-5 Möhren
  • 5-7 Zwiebeln
  • drei Knoblauchzehen
  • etwas Öl
  • Tomatenmark
  • 1 L Wildfonds / Rinderbrühe
  • 200 g Sahne
  • Cayenne Pfeffer
  • 4-5 Wacholderbeeren
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • Scharfes Paprikagewürz
  • Gewürzmischung (Steinsalz, Orangengranulat, schwarzer Pfeffer, Ingwer, Bokshornkleesamen, Piment, Kakao, Zimt, Kardamom, Fenchel)
  • Salz 

Für die Spätzle:

Das sind die Zutaten für die Spätzle. Natürlich plus das obligatorische Bisschen Salz.
  • 5 Eier
  • 400 g Mehl 
  • 250 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • etwas Butter

Wie wird’s gemacht?

Gulasch

Zunächst schneidet Ihr das geschmackgebende Gemüse. Dabei könnt Ihr für Gulasch etwas grober vorgehen. Schneidet die Möhren in Scheiben, viertelt die Zwiebeln und hackt den Knoblauch.

Dann bratet Ihr Euer Wildgulasch mit Öl in einem größeren Topf oder Bräter an. Das Fleisch darf dabei ruhig eine etwas braune Färbung bekommen, denn so entfalten sich schöne Röstaromen.

Wusstest Du schon…?
Ob Rot-, Reh-, Dam- oder Schwarzwild. Welches Wildfleisch Ihr für Euer Gulasch verwendet, bleibt am Ende Geschmackssache. Generell ist Wildschwein etwas fettiger als Reh. Wir haben zu unserem Gulasch aber zum Beispiel einfach noch etwas Sahne als Geschmacksträger gegeben.

Falls das Fleisch sehr viel Wasser verliert, kann man es am Ende auffangen und mit der Brühe wieder zum Gulasch geben.

Anschließend gebt Ihr die Möhren, Zwiebeln und den Knoblauch sowie Tomatenmark hinzu und lasst alles nochmal für einen Moment gemeinsam anbraten.

Nun könnt Ihr schon Eure Gewürze hinzugeben. Wir benutzen für Gulasch gerne eine bestimmte Gewürzmischung, die zum Beispiel Zimt und viele andere leckere Gewürze enthält. Natürlich kann man sich diese Mischung auch einfach selbst zusammenstellen. 

Wusstest Du schon…?
Die Lorbeerblätter und Wacholderbeeren könnt Ihr in einen Teefilter geben und diesen dann im Topf platzieren, so kann man sie später ganz einfach wieder aus dem Gulasch herausfischen.

Die Gewürze, die wieder aus dem Gulasch herauskommen, können einfach in einen Teefilter.

Wenn auch die Gewürze kurz mit dem Fleisch und Gemüse angebraten sind, gebt Ihr nun Euren Wildfond oder die Rinderbrühe über alles, so dass es gut mit Flüssigkeit bedeckt ist. 

Nun lasst Ihr alles erstmal für 2-3 Stunden mit geschlossenem Deckel köcheln, damit das Fleisch schön zart wird.

Danach kann man den Deckel abnehmen, so dass die Flüssigkeit etwas reduzieren kann. Am Ende geben wir gerne noch etwas Sahne dazu, damit das Gulasch etwas schlotziger wird.

Die Spätzle

Für die Spätzle werden die Eier mit Mehl und Salz verrührt. Dann gebt Ihr nach und nach etwas Wasser zum Teig. Der Teig ist perfekt, wenn er sich mit dem Löffel etwas ziehen lässt, aber trotzdem noch klebrig und eher dickflüssig ist. Wenn der Teig Blasen wirft, während Ihr darin herumrührt, ist er perfekt.

Wir sind mittlerweile Spätzle-Profis!

Wir sind mittlerweile richtige Profis und haben einen “Spätzle Profi” Zuhause. Damit lassen sich die Spätzle sehr einfach zubereiten. Es gibt Spätzlepressen und -hobel zu kaufen.  Ansonsten könnt Ihr den Teig auch auf ein Brett geben und mit einem Messer die Spätzle fein abschaben und in kochendes, gesalzenes Wasser geben. Hier seht Ihr ein Video, wie es ein richtiger Spätzle Profi macht. Wenn die Spätzle im Wasser wieder nach oben treiben, sind sie gar und Ihr könnt sie mit einer Schaumkelle oder einem Sieb abschöpfen. Wir haben unsere Spätzle am Ende noch in etwas Butter in einer Pfanne angebraten. 

Anrichten!

Lasst es Euch schmecken!

Zum Schluss haben wir unsere angebratenen Spätzle gemeinsam mit dem leckeren Gulasch auf einem Teller angerichtet. 

Geheimtipp: Wenn Ihr das Gulasch am nächsten Tag nochmal aufgewärmt schmeckt es nooochmal besser!

Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

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AdWidK – Wild auf den Grill https://forsterklaert.de/grill https://forsterklaert.de/grill#respond Sun, 23 Jun 2024 08:39:27 +0000 https://forsterklaert.de/?p=4956 Der Sommer ist da und das kann man in Deutschland ja synonym verwenden mit: Die Grillsaison ist wieder eröffnet. Wir möchten Euch daher heute zeigen, wie Ihr Wild ganz einfach und lecker auf dem Grill zubereiten könnt.

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Der Sommer ist da und das kann man in Deutschland ja synonym verwenden mit: Die Grillsaison ist wieder eröffnet. Wir möchten Euch daher heute zeigen, wie Ihr Wild ganz einfach und lecker auf dem Grill zubereiten könnt.

Was ist was?

Wir starten zunächst mit einer kleinen “Wildfleischkunde”. Welches Fleischstück des Wildes kann man für welches Gericht verwenden? Da gibt es schon einige Unterschiede.

  • Rücken: Eignet sich vor allem als Kurzgebratenes Fleisch und super zum Grillen.
  • Filet: Kann in Medaillons geschnitten werden und eignet sich super als Kurzgebratenes und zum Grillen.
  • Keule: Ist gut zum Schmoren geeignet, eignet sich aber auch gut für Steaks und Schnitzel
  • Nacken: Ragout, Gulasch, Hack
  • Blatt (Schulter): Ragout, Gulasch, Hack
  • Rippen: Grillen, Backen im Ofen als Rippchen, dafür ist fettreiches Fleisch vom Wildschwein am besten geeignet

Welches Wild eignet sich gut auf dem Grill?

Egal ob Reh-, Rot-, Dam- oder Schwarzwild. Ihr könnt alles super zum Grillen verwenden. Am besten geeignet sind besonders zarte und kurzfaserige Fleischstücke. Je jünger das erlegte Tier war, desto zarter ist das Fleisch. Besonders zart sind unter anderem der Rücken oder das Fleisch aus der Hüfte oder der Keule. Aus diesen Teilen lassen sich beispielsweise gut Steaks schneiden, die Ihr perfekt auf dem Grill zubereiten könnt.

So könnte Euer Grill auch bald aussehen!

Rückenstücke können beispielsweise mit den Rippenknochen zu Kotelettes geschnitten oder auch ausgelöst als Filet im Ganzen gebraten werden.

Schwarzwild besitzt im Gegensatz zu den anderen Wildarten einen höheren Fettanteil. Damit lassen sich leckere Spare-Ribs auf dem Grill zubereiten.

Wie grille ich das Wild am besten?

Die Kerntemperatur liegt für medium gegartes Wild bei 57° Grad. Wichtig ist vor allem, dass man Wildschwein immer durchgaren sollte. Dabei sollte die Kerntemperatur 70° Grad erreichen. Da Wildschweine Allesfresser sind, ist die Gefahr von übertragbaren Krankheiten hier am höchsten.

Wusstest Du schon…?
Wildschweinfleisch unterläuft immer eine tierärztliche Untersuchung, die sogenannte Trichinenschau, bevor man es als Lebensmittel nutzen darf. Hierbei wird getestet, ob sich im Muskelfleisch (man nimmt meistens ein Stück aus der Zunge oder dem Zwerchfell, da hier die Muskelfasern quer verlaufen), Trichinen befinden. Das sind kleine Fadenwürmer, die beim Verzehr Infektionen verursachen würden. Diese können neben Fieber, Durchfall bis hin zu Herzrhythmusstörungen führen und sogar tödlich enden.

Wie mariniere ich Wild am besten?

Ob Ihr Wildfleisch marinieren wollt oder es einfach so auf den Grill legt, bleibt natürlich Euch überlassen. Vielleicht möchtet Ihr dem puren Wildgeschmack auch keine zusätzlichen Aromen beigeben.

Wir marinieren unsere Wild-Steaks meist mit einer Marinade aus Bärlauch und Olivenöl. Dazu hackt Ihr einfach etwas Bärlauch klein und mixt diesen mit Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer.

Für Kräutermarinaden lassen sich natürlich auch weitere Kräuter aus dem Garten verwenden, die gerade “Saison” haben. Wenn Ihr Euch auch mal an Wildkräuter aus dem Wald heran traut, dann eignen sich beispielsweise Giersch oder Löwenzahn und Brennessel. Auch die Knoblauchsrauke findet Ihr an jedem Weges- und Waldrand. Und wie der Name bereits verspricht, schmeckt diese leicht nach Knoblauch und kann ähnlich wie der Bärlauch verwendet werden.

In einem leckeren Rezept von Haut Gout werden Rehsteaks in einer Marinade aus Chili und Holunderblütensirup eingelegt. Wie Ihr Euer eigenes Holunderblütensirup herstellen könnt, erfahrt Ihr hier.

Eine weitere leckere Marinade lässt sich ganz einfach aus etwas Sojasauce, Agavendicksaft, Sesamöl, Knoblauch und Chili herstellen. Je nachdem, wie scharf Ihr es mögt, könnt Ihr mit der Chilimenge natürlich variieren.

Bei der Würzung sind Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt! Falls Ihr noch gute Ideen habt oder schon das ein oder andere Rezept ausprobieren konntet, freuen wir uns immer über Empfehlungen, zum Beispiel hier in den Kommentaren.

Quellen:

https://www.haut-gout.de/wordpress/wildfleisch-teilstuecke-und-zubereitung

Aus dem Wald auf den Tisch

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AdWidK – Vilda Köttbullar mit Kartoffelbrei und Bärlauch https://forsterklaert.de/koettbullar https://forsterklaert.de/koettbullar#respond Sun, 05 May 2024 15:28:07 +0000 https://forsterklaert.de/?p=4837 Die Bärlauch-Saison ist wieder in vollem Gange und auch bei uns bleibt Ihr deshalb nicht von einem Bärlauchrezept verschont. Diesmal verschlägt es uns mit wildem Köttbullar in die schwedische Küche. Hier werden schwedische Möbelhaus-Traumata und Kindheitserinnerungen wieder wahr. Unser Köttbullar haben wir mit Wildem Hack und Bärlauch zubereitet und auch der Kartoffelbrei ist Bärlauch gepimpt. Hier geht’s weiter zum Rezept.

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Die Bärlauch-Saison ist wieder in vollem Gange und auch bei uns bleibt Ihr deshalb nicht von einem Bärlauchrezept verschont. Diesmal verschlägt es uns mit wildem Köttbullar in die schwedische Küche. Hier werden schwedische Möbelhaus-Traumata und Kindheitserinnerungen wieder wahr. Unser Köttbullar haben wir mit Wildem Hack und Bärlauch zubereitet und auch der Kartoffelbrei ist Bärlauch gepimpt. Hier geht’s weiter zum Rezept.

Auch den Hundis läuft das Wasser im Munde zusammen.

Welche Zutaten benötigt Ihr für das Wilde Köttbullar?

Für das Köttbullar

  • 500 g Wildhack
  • ein altes Brötchen
  • etwas Milch
  • eine große Zwiebel
  • etwas Paniermehl
  • ein Ei
  • Petersilie 
  • Bärlauch
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Für die Soße

  • 200 ml Rinderfond 
  • 100 g Sahne
  • Mehl
  • Wasser
  • Salz und Pfeffer zum Würzen
  • Preiselbeeren

Für den Kartoffelbrei

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 200 – 300 ml Milch
  • viel Butter
  • Bärlauch

Wusstest Du schon…?
Bärlauch kann man meistens im April bis Mai sammeln. Sobald er anfängt zu blühen, schmecken die Blätter bitter. Aber Achtung: Bärlauch sollte man nicht mit Maiglöckchen oder Herbstzeitloser verwechseln. Wie Ihr Bärlauch sicher bestimmen und sammeln könnt, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

Wie wird’s gemacht?

Kartoffelbrei

Aus diesen Zutaten entsteht der leckere Kartoffelbrei!

Für den Kartoffelbrei bereitet Ihr als erstes die Kartoffeln vor. Diese müssen geschält und geviertelt werden. Danach für ca. 20 Minuten in etwas gesalzenem Wasser kochen. 

Zur Frühlingszeit lassen sich viele Gerichte mit Bärlauch verfeinern. Je nachdem wie intensiv Ihr die Bärlauchnote haben möchtet, könnt Ihr etwas mehr oder weniger verwenden.

Etwas Bärlauch hacken und mit der Milch pürieren. Die Kartoffeln abgießen, stampfen und mit der Bärlauchmilch und reichlich Butter vermengen. Zuletzt noch mit Salz und Muskat abschmecken.

Den Bärlauch müsst Ihr mit der Milch gemeinsam pürieren.

Köttbullar

Diese Zutaten benötigt Ihr für die Köttbullar.

Zunächst schneidet Ihr das ältere Brötchen in kleine Würfel und lasst diese in etwa 2-3 Esslöffeln Milch einweichen.

Die Zwiebel schneidet Ihr in feine Würfel und lasst sie in einer Pfanne mit etwas Öl braten, bis sie glasig sind.

Die Petersilie und den Bärlauch fein hacken.

Dann gebt Ihr das Wildhack, gemeinsam mit den Brötchenwürfeln, etwas Paniermehl, einem Ei und den gehackten Kräutern in eine große Schüssel und vermengt alles gut miteinander. Am Ende mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Masse dann zu kleinen Kugeln formen (so wie Ihr das von dem Schwedischen Möbelhaus kennt) und in einer Pfanne braten. 

Für die Sauce den Fond mit der Sahne in einer Pfanne aufkochen lassen. Etwas Mehl mit Wasser verrühren und dazugeben zum Andicken. Je nachdem wie kleisterig Ihr die Soße mögt. Am Ende noch mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Das war’s auch schon. Dieses Gericht ist wirklich kein Hexenwerk. Am Ende den Kartoffelbrei mit Soße und Köttbullar anrichten und nicht vergessen: Mit Preiselbeermarmelade servieren.

Smaklig måltid och vi ses snart i skogen!

Wir wünschen euch einen guten Appetit!

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AdWidK: Geschmortes Wild aus der Tajine https://forsterklaert.de/tajine https://forsterklaert.de/tajine#respond Sun, 07 Apr 2024 15:30:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=4760 euer genutzt. Wir kochen heute ein tolles Rezept von Zora Klipp nach. Anders als Zora wollen wir jedoch kein Huhn, sondern Wild nutzen und sind gespannt, ob das genauso gut schmeckt. Für unser Rezept haben wir uns für Gulasch vom Reh entschieden. Das haben wir später gemeinsam mit verschiedenen Gewürzen, Kartoffeln, selbst eingelegten gesalzenen Zitronen und getrockneten Pflaumen mehrere Stunden lang geschmort. Dazu gibt es noch Pfannenbrot und einen leckeren Joghurt-Dip.

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Heute haben wir ein etwas anderes Rezept für Euch: Geschmortes Wild aus der Tajine. Eine Tajine ist ein Schmortopf, der aus dem nordafrikanischen Raum kommt. Anders als beim Römertopf, wird die Tajine klassisch nicht im Ofen oder auf dem Herd, sondern direkt über dem Feuer genutzt. Wir kochen heute ein tolles Rezept von Zora Klipp nach. Anders als Zora wollen wir jedoch kein Huhn, sondern Wild nutzen und sind gespannt, ob das genauso gut schmeckt. Für unser Rezept haben wir uns für Gulasch vom Reh entschieden. Das haben wir später gemeinsam mit verschiedenen Gewürzen, Kartoffeln, selbst eingelegten gesalzenen Zitronen und getrockneten Pflaumen mehrere Stunden lang geschmort. Dazu gibt es noch Pfannenbrot und einen leckeren Joghurt-Dip.

Eine Tajine ist ein Schmortopf, der aus dem nordafrikanischen Raum kommt. Die Gerichte werden traditionell über dem Feuer zubereitet. Man kann aber auch den Herd oder den Backofen benutzen.

Welche Zutaten benötigt Ihr für das Schmorgericht?

Zutaten für 4 Personen:

Für die Salzzitronen

  • 4 Bio-Zitronen
  • Salz
  • Zucker
  • 200 ml Wasser

Für das geschmorte Wild in der Tajine

  • 750 g Gulasch / Geschnetzeltes vom Wild
  • 1 kg Drillinge (kleine Kartoffeln)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriandersamen
  • etwas Olivenöl
  • Salz 
  • Pfeffer
  • 1 Zimtstange
  • 0,5 Bund Petersilie
  • 0,5 Bund Koriander
  • 400 ml Wildfond
  • Suppen Gemüse
  • 2 große Zwiebeln
  • etwa 10 Trockenpflaumen
  • 2-3 Salzzitronen

Für das Pfannenbrot

  • 500g Mehl (450er)
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 0,5 Hefewürfel
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Öl
  • 1 Ei
  • 3 EL Joghurt
  • evtl ein paar EL Milch
  • Sesam zum Bestreuen

Wie wird’s gemacht?

Die Salzzitronen 

Für die Salzzitronen braucht Ihr ein Glasgefäß, 4 Biozitronen und Salz und Zucker.

Für die Salzzitronen schneidet Ihr drei der Zitronen in etwas dickere Scheiben. Diese salzt Ihr dann. Die vierte Zitrone presst Ihr aus und kocht den Saft gemeinsam mit dem Zucker auf. Die Zitronenscheiben gebt Ihr in ein Glas und übergießt sie mit dem Zitronen-Zucker-Wasser. Anschließend müssen die Zitronen 3 Tage im Kühlschrank durchziehen. Dann könnt Ihr sie zum Backen oder Kochen nutzen.

Das Geschmorte Wild in der Tajine

Zunächst muss man die Koriandersamen und der Kreuzkümmel in einem Mörser mahlen. Dann werden die Kräuter klein gehackt und zusammen mit den Gewürzen und Olivenöl, klein gehacktem Knoblauch und etwas Salz und Pfeffer zu einer Marinade vermengt. Wir haben unsere Marinade dann über das Fleisch gegeben, kurz einmassiert und dann ca. eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Während das Fleisch durchzieht, haben wir unser Suppengemüse mit einer großen Zwiebel grob klein geschnitten und kurz in einem Topf angebraten. Danach kommen der Wildfond und gegebenenfalls noch etwas Wasser dazu. Das Ganze sollte dann ca. 30 Minuten vor sich hin köcheln.

In die Tajine kommt etwas Öl auf den Boden. Die Kartoffeln haben wir halbiert und eine Zwiebel geviertelt. Das wird erstmal auf dem Boden der Tajine verteilt. Das Fleisch kommt darüber, genauso wie die vorbereitete Wildbrühe. Ganz zum Schluss haben wir noch eine Zimtstange, einige Trockenpflaumen und die gesalzenen, eingelegten Zitronen darüber gelegt.


Da wir leider keinen Garten und eine Feuerschale besitzen, musste bei uns der Herd herhalten. Ihr könnt die Tajine sowohl auf dem offenen Feuer, auf dem Herd und im Ofen nutzen. Am besten lest Ihr Euch vor dem Kochprozess nochmal genauer durch, wie Ihr Eure Tajine am besten einsetzen könnt (bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker).

Wir haben erstmal abgewartet, bis die Tajine so richtig heiß geworden ist, und dann alles ca. 1-2 Stunden auf dem Herd schmoren lassen.

Das Pfannenbrot und der Joghurt Dip

Für das Pfannenbrot löst Ihr erstmal die Hefe im lauwarmen Wasser auf. Danach kommen die restlichen Zutaten dazu und alles wird ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig verknetet. 

Den Teig mindestens 5 Minuten kneten.

Dieser Teig sollte dann erstmal für 45 Minuten an einem warmen Ort gehen. Danach könnt Ihr den Teig einmal falten und anschließend kleine Bällchen daraus formen. Diese Bällchen müssen dann nochmals 15 Minuten gehen. Danach könnt Ihr sie ausrollen und in einer Pfanne ohne Öl ausbacken. Oder Ihr bestreicht sie mit etwas Milch und gebt etwas Sesam darauf und backt sie anschließend bei 200 Grad (Umluft) für 10-15 Minuten im Ofen, bis sie goldbraun sind.

Die Brote könnt Ihr auch im Ofen backen. Wir haben noch etwas Milch und Sesam darüber gegeben.

Für den Joghurt Dip gebt Ihr einfach einige Esslöffel Joghurt auf eine tolle Servierplatte Eurer Wahl und streicht in kreisförmig glatt. Darauf kommt etwas Zitronensaft, klein geriebener Knoblauch, Chiliflocken und Minze: Fertig!

Uns hat das Rezept auf jeden Fall mehr als überzeugt. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Nachkochen und natürlich guten Appetit!
Props gehen raus an Zora Klipp für dieses unglaubliche Rezept!

Quellen:

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjMxNjY2OV9nYW56ZVNlbmR1bmc

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AdWidK Wilde Schnitzel mit lauwarmen Kartoffelsalat https://forsterklaert.de/schnitzel https://forsterklaert.de/schnitzel#respond Sun, 22 Oct 2023 15:30:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=4269 Wir haben ein neues, unfassbar leckeres Rezept für Euch. Das Wiener Schnitzel ist ein echter Klassiker auf der Speisekarte. Typischerweise bereitet man es mit Kalbsfleisch zu. Wir haben uns für Euch ein Rezept für “Wilde Schnitzel” ausgedacht. Dazu gibt es einen erstklassigen lauwarmen Kartoffelsalat. Wie Ihr das alles ganz einfach und unkompliziert Zuhause zubereiten könnt, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

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Wir haben ein neues, unfassbar leckeres Rezept für Euch. Das Wiener Schnitzel ist ein echter Klassiker auf der Speisekarte. Typischerweise bereitet man es mit Kalbsfleisch zu. Wir haben uns für Euch ein Rezept für “Wilde Schnitzel” ausgedacht. Dazu gibt es einen erstklassigen lauwarmen Kartoffelsalat. Wie Ihr das alles ganz einfach und unkompliziert Zuhause zubereiten könnt, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

Welche Zutaten benötigt Ihr für die Wilden Schnitzel?

Für 3 Personen benötigt Ihr:

Kartoffelsalat

  • 1 kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel Senf
  • 3 Esslöffel Essig (bspw. weißen Balsamico-Essig)
  • 2 Lauchzwiebeln
  • etwas Butter 
  • Salz und Pfeffer

Wilde Schnitzel

  • 750 g Rehnuss oder Steaks
  • etwas Paniermehl
  • etwas Mehl
  • 2 Eier
  • Bratöl
  • Salz und Pfeffer

Wie wird’s gemacht?

Zuerst bereitet Ihr den Kartoffelsalat zu. Dazu wascht Ihr die Kartoffeln ab und kocht sie dann für ca. 25 Minuten (je nach Größe der Kartoffeln kann das etwas variieren). Dann lasst Ihr die Kartoffeln eine Weile abkühlen und könnt sie anschließend pellen und in Scheiben schneiden.

Für das Dressing schneidet Ihr die roten Zwiebeln in kleine Würfel und dünstet sie kurz in Butter, bis sie eine glasige Farbe haben. 

So lecker sieht der fertige Salat aus.

Die Gemüsebrühe gebt Ihr am besten in einen Messbecher und darauf das kochende Wasser. Dann müsst Ihr einen kurzen Moment warten, bis die Brühe etwas abgekühlt ist und gebt dann den Senf und Essig dazu. Alles über die Kartoffeln geben und eine halbe Stunde ziehen lassen. Die Lauchzwiebeln schneidet Ihr in dünne Streifen und gebt sie über den Salat. Zuletzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Fleisch klopft Ihr zunächst mit einem Fleischklopfer. Ein Tipp vom Profikoch: Die glatte Seite des Fleischklopfers bzw. -plattierers nehmen. So wird die Fleischstruktur geschont.

Immer die Tipps vom Profikoch beachten!

Dann verquirlt Ihr ein bis zwei Eier und bereitet Euch drei Teller vor – einen mit Ei, einen mit Mehl und einen mit Paniermehl. Eine gute vorbereitete Schnitzelstraße ist das A und O.

Das Fleisch taucht Ihr nun zunächst in Mehl, danach in das Ei und zum Schluss in das Paniermehl.

Unterwegs auf der Schnitzelstraße.

Das Bratöl erhitzt Ihr in einer großen Pfanne. Dann gebt Ihr die Schnitzel nach und nach in die Pfanne und bratet sie solange, bis sie von beiden Seiten eine goldbraune Färbung haben.

Das war’s auch schon! Wir wünschen ganz viel Spaß beim Nachkochen und wünschen Euch guten Appetit!

Dieser Gesichtsausdruck sagt alles.

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AdWidK: Wilde Bärlauchburger mit Pickled Onions und selbstgemachten Brioche-Buns https://forsterklaert.de/wildeburger https://forsterklaert.de/wildeburger#respond Sun, 14 May 2023 17:34:02 +0000 https://forsterklaert.de/?p=3947 Wir haben heute mal wieder einen erstklassigen Rezeptvorschlag für Euch. Wild-Burger gehören definitiv zu unseren Lieblingsgerichten. Mit selbstgemachten Brioche-Buns und selbst eingelegten Zwiebeln schmecken die Burger auch nochmal doppelt so gut. Wie Ihr die wilden Burger ganz einfach Zuhause zubereiten könnt, erfahrt Ihr in diesem neuen Rezeptvorschlag.

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Wir haben heute mal wieder einen erstklassigen Rezeptvorschlag für Euch. Wild-Burger gehören definitiv zu unseren Lieblingsgerichten. Mit selbst gemachten Brioche-Buns und selbst eingelegten Zwiebeln schmecken die Burger auch nochmal doppelt so gut. Wie Ihr die wilden Burger ganz einfach Zuhause zubereiten könnt, erfahrt Ihr in diesem neuen Rezeptvorschlag.

Welche Zutaten benötigt Ihr für die Wilden Burger?

Für fünf Burger: 

  • 500 g Wildhack 
  • 100 g Blauschimmelkäse (wem das zu krass ist – mit Camembert ist es auch ziemlich nice)
  • 2-3 Tomaten
  • etwas Rucola
  • etwas Preiselbeermarmelade
  • Frischkäse
  • Bratöl
  • 4-5 Blätter Bärlauch 
  • Salz und Pfeffer

Für die Brioche-Buns haben wir ein Rezept von Marcel Paa genutzt. Die Zutaten haben wir Euch hier trotzdem schon mal aufgeschrieben:

Kochstück:
  • 100 g Wasser
  • 25 g Weissmehl Weizenmehl Type 550
Hauptteig:
  • Kochstück
  • 65 g Butter weich
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 225 g Weizenmehl Type 550
  • 3 g Backmalz, aktiv (alternativ: Honig)
  • 10-30 g Zucker
  • 5 g Salz
  • 5 g Frischhefe
  • 10 g Sauerteig (alternativ: 5 g Frischhefe)

Zum Bestreichen der Buns:

  • 1 Ei
  • etwas Sesam

Für die Pickled Onions:

  • 300 g – 400 g  rote Zwiebeln
  • 200 ml Essig
  • 200 ml Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • scharfe Peperoni (nach Geschmack)
  • Einmachglas

Wie wird’s gemacht?

Pickled Onions

Die Pickled Onions müsst Ihr am besten schon ein paar Stunden vorher zubereiten, damit sie schön durchziehen können. Zuerst müsst Ihr einfach gleiche Teile von Wasser und Essig mit etwas Salz und Zucker in einem Topf erhitzen. 

Gleiche Teile Wasser und Essig verwenden.

Je nachdem wie groß Euer Einmachglas ist, kann das etwas variieren. In unserem Fall waren es jeweils 200ml. Die Zwiebeln schneidet Ihr in feine Streifen.

Tipp von Feinschmecker Felix!
Die Zwiebeln längs schneiden (wie auf dem Bild), damit sich noch mehr Geschmack entwickeln können!

Dann gebt Ihr die Zwiebeln mit der Wasser-Essig-Mischung in ein zuvor ausgekochtes/gut gereinigtes Einmachglas.

Wer es etwas spicy mag, kann auch noch scharfe Peperoni mit dazu geben. 

Das Glas dann verschließen und erstmal bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Sobald es kühl genug ist, ab in den Kühlschrank damit.

Brioche-Buns

Die Brioche Buns haben wir nach dem Rezept von Marcel Paa zubereitet. Das findet Ihr hier. Natürlich könnt Ihr auch einfach fertige Buns kaufen – aber wir empfehlen Euch wirklich die Brioche-Buns mal selbst zu backen. Schmeckt einfach viel, viel besser.

Erst alle Zutaten vermengen, den Teig kneten und für 50 Minuten ruhen lassen.
Et violà – sehen die nicht wunderbar aus?

Jetzt geht’s aber endlich ans Burger machen!

Wenn Ihr Eure eingelegten Zwiebeln und Brioche-Buns vorbereitet habt, kann es nun endlich richtig losgehen.
Den Rucola und die Tomaten waschen. Die Tomaten in Scheiben schneiden. Alles zum Garnieren bereitstellen.

Für die Patties würzen wir das Fleisch zunächst mit etwas Pfeffer und Salz. Wir hatten gerade noch frisch gesammelten Bärlauch in der Küche rumfliegen und haben noch etwas davon mit in die Fleischmischung getan. 

Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer (und Bärlauch) vermischen.

Danach teilt Ihr die Hackmischung in fünf gleiche Teile, also etwa 100 g. Damit die Patties wirklich schön flach werden, könnt Ihr sie zwischen etwas Backpapier legen und mit einem Topf richtig flach drücken. 

Bratöl in einer Pfanne erhitzen. Wenn die Pfanne richtig heiß ist, die Patties hineingeben und von beiden Seiten anbraten, bis sie eine gute Färbung haben. Dann den Blauschimmelkäse – oder für welchen Käse Ihr Euch auch immer entschieden habt – auf die Patties geben, die Pfanne von der heißen Platte nehmen und dem Käse etwas Zeit zum Schmelzen geben.

Anschließend Eure Buns mit etwas Frischkäse und Preiselbeermarmelade bestreichen, Patty drauf legen und etwas Rucola und Tomate und die eingelegten Zwiebeln darauf geben.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

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AdWidK – Bärlauchpesto https://forsterklaert.de/baerlauchpesto https://forsterklaert.de/baerlauchpesto#comments Sun, 23 Apr 2023 15:30:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=3966 Es ist endlich so weit - die schönste Zeit des Jahres hat begonnen. Das ist weder die Weihnachts- noch die Karnevalszeit, die Rede ist natürlich von der Bärlauchsaison. Dieses Jahr gibt es ein wunderbares Bärlauchpesto von uns.

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Es ist endlich so weit – die schönste Zeit des Jahres hat begonnen. Das ist weder die Weihnachts- noch die Karnevalszeit, die Rede ist natürlich von der Bärlauchsaison.
Falls noch nicht geschehen, macht Euch auf in den Wald und sucht nach Bärlauch. Worauf Ihr dabei achten müsst, haben wir hier schon einmal für Euch zusammengefasst.

Bärlauch im März.

Wenn Ihr früh dran seid und der Bärlauch noch ganz zart und frisch aus dem Boden sprießt, könnt Ihr ihn in seiner intensivsten Form genießen. Der Geschmack ist recht stark und manche Pflanzen sind sogar noch richtig scharf. Ihr braucht im März also grundsätzlich etwas weniger vom Bärlauch als später im Jahr!

Eine gute Hand voll Bärlauch reicht aus!

Nachdem es letztes Mal bereits eine spezielle Zitronen-Bärlauch Butter gab, gibt es dieses Jahr ein wunderbares Bärlauchpesto von uns. Auch dieses mal wieder mit ein paar kleinen Besonderheiten gespickt, damit Ihr den besonderen Spice bekommt!

Ihr braucht:

  • circa 10 Blätter Bärlauch
  • circa 1 Packung Parmesankäse (150g) (Ja, wirklich eine ganze Packung!)
  • 50 g Pinienkerne
  • circa 150 g getrocknete Tomaten
  • Saft einer ½ Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz
Alles parat?

Alles parat für’s Bärlauchpesto? Dann geht’s los!

  1. Die Pinienkerne in einer Pfanne rösten. Dazu braucht es kein Öl, aber viel von Eurer Aufmerksamkeit, da die sehr schnell anbrennen. Goldbraun sollten sie sein, dann ist das Aroma am intensivsten.
  2. Parmesan reiben.
  3. Bärlauch waschen. Protipp: Eine Salatschleuder ist dabei eine tolle Hilfe!
  4. Bärlauch und Pinienkerne in einen Mixtopf.
  5. Mixen.
  6. Nun gebt Ihr einfach so lange die anderen Zutaten hinzu, bis Euch Euer Pesto gut schmeckt. Zwischendurch also immer wieder mixen und abschmecken. Das Salz und die Zitrone am besten erst zum Schluß zum Verfeinern dazu geben. Mit Öl und Parmesan nicht geizen!

Das Bärlauchpesto schmeckt gut zu Nudeln, wir streichen uns das aber auch gerne mal aufs Brot. Aber nur, wenn man in nächster Zeit keinen fremden Menschen zu nah kommt. Der Bärlauch hat einen ähnlichen Effekt auf euren Atem wie Knoblauch. Übrigens: Wenn Ihr das Pesto in ein Glas füllt und es mit Olivenöl bedeckt, bleibt es länger haltbar!

Wir wünschen euch viel Erfolg beim Bärlauch sammeln, Nachkochen und vor allem einen guten Appetit!

Garniert mit frischen Tomaten schmecken die Nudeln besonders gut!

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AdWidK: Wilde Ravioli https://forsterklaert.de/ravioli https://forsterklaert.de/ravioli#respond Sun, 12 Feb 2023 16:30:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=3794 Es ist mal wieder Zeit für ein wildes Rezept. Wir haben für Euch einen Klassiker der italienischen Küche zubereitet - Ravioli mit Hack vom Rehwild. Wenn Ihr jetzt schon Appetit bekommen habt, dann lest gerne weiter und erfahrt mehr zum Rezept und zur Zubereitung.

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Es ist mal wieder Zeit für ein wildes Rezept. Wir haben für Euch einen Klassiker der italienischen Küche zubereitet – Ravioli mit Hack vom Rehwild. Wenn Ihr jetzt schon Appetit bekommen habt, dann lest gerne weiter und erfahrt mehr zum Rezept und zur Zubereitung.

Hier, damit Ihr wisst, dass es sich lohnt!

Welche Zutaten benötigt Ihr für die Ravioli?

Für den Ravioliteig: 

  • 300 g Mehl (405)
  • 200 g Hartweizengrieß
  • 4 Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 ml Wasser
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 400 g Rehhack
  • 200 g Ricotta
  • Salz, Pfeffer
  • (italienische) Gewürze

Für die Soße dazu:

  • 2 Dosen gestückelte Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1-2 Schlücke Rotwein
  • (italienische) Gewürze

Zum Garnieren

  • etwas Parmesan

Wenn Ihr krass seid:

  • eine Teigschneiderolle
  • Nudelmaschine

Wie wird’s gemacht?

Zunächst bereitet Ihr Euren Ravioliteig zu. Dafür gebt Ihr alle Zutaten in eine Schüssel und verknetet sie mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig für ca. 5 -7 Minuten. Falls der Teig zu fest sein sollte, könnt Ihr noch etwas Wasser hinzugeben (und falls zu flüssig etwas Mehl).  Danach stellt Ihr den fertig gekneteten Teig für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.

Um die Füllung vorzubereiten, vermischt Ihr einfach das Hackfleisch mit dem Ricotta und würzt die Mischung danach mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen. Wer mag, kann natürlich vorher das Fleisch anbraten. Wir haben uns jedoch dagegen entschieden. Damit ist Eure Raviolifüllung auch schon fertig.

Für die Soße schneidet ihr die Zwiebel und den Knoblauch einfach in kleine Würfel. Diese dünstet Ihr dann in etwas Olivenöl an, bis sie eine glasige Färbung haben. Dann gebt Ihr das Tomatenmark dazu und lasst es kurz anbraten, bevor Ihr dann mit etwas (auch gerne mehr) Rotwein und den Dosentomaten ablöscht. Am Ende würzt Ihr alles nach Eurem Geschmack mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen und lasst die Soße auf kleiner Flamme einkochen.

In die Soße gehören eine ordentliche Portion Zwiebeln und Knoblauch.

Nachdem Euer Ravioliteig genug Zeit im Kühlschrank verbracht hat, geht es ans Eingemachte. Nun müsst Ihr versuchen den Teig mit einem Nudelholz möglichst dünn aus zu rollen. Am besten funktioniert das natürlich mit einer Nudelmaschine. Falls ihr aber aktuell keine parat habt – es klappt auch ohne.

Den Teig möglichst dünn ausrollen. Profis nutzen dazu eine Nudelmaschine!

 Den Teig könnt Ihr dann in ca. 10 cm breite Streifen schneiden. Falls Ihr einen Teig-Rollschneider Zuhause habt, könnt Ihr damit auch noch den typisch geformten Raviolirand erzeugen. Ansonsten sieht es aber auch ohne schick aus oder Ihr drückt den Rand am Ende mit einer Gabel ein.

Den Teig in Streifen schneiden und mit etwas Platz dazwischen die Füllung darauf geben.

Dann gebt Ihr in einem gewissen Abstand ( ca- 3-5 cm) Eure Füllung (etwa Haselnussgroß) auf den Teigstreifen. Danach befeuchtet Ihr den Außenrand mit etwas Wasser und legt einen zweiten Streifen auf das Ganze und drückt es zu. Durch den befeuchteten Rand sollte das eigentlich gut halten. Wichtig ist, dass Ihr die Ravioli gut verschließt. Das geht meistens schwierig, wenn man zu viel Füllung genommen hat, aber mit der Zeit kriegt Ihr dafür ein Gefühl.

Eure fertig geformten Ravioli gebt Ihr dann in kochendes Salzwasser. Sobald die Ravioli oben schwimmen, wisst Ihr, dass sie fertig sind. Am Ende könnt Ihr dann Eure Ravioli mit der Soße vermischen und vielleicht nochmal darin erwärmen. 

Mit etwas Parmesan darauf und dem Rest Rotwein (im Glas) schmeckt das Ganze wunderbar.

Am Ende die Ravioli mit etwas Soße und Parmesan garnieren und dann schmecken lassen!

Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

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