Die letzte Folge in der OG-Forst erklärt Besetzung ist drei Jahre her. Dass Jan und Felix zusammen mit Simon vor dem Mikro sitzen, passiert nämlich gar nicht so oft. Jan und Felix kennen wir alle, wir hören und sehen beide regelmäßig im Podcast und in Videos. Simon hingegen taucht nur noch ab und zu auf, obwohl er Forst erklärt-Mitgründer ist. Das liegt daran, dass er mittlerweile im fünften Winter als Förster sein eigenes Revier bewirtschaftet. Trotz des Frühlingbeginns rechnet Simon in Wintern, weil das die arbeitsreichste Zeit im Wald ist. Und damit steigt er direkt ins Thema ein: wie ist seine Arbeit im Wald und wie hat sie sich in den letzten Jahren entwickelt?

Simon im fünften Winter

Dieses Jahr gab es im Winter zum Beispiel eine Herausforderung, der Simon in den Jahren vorher nicht begegnet ist. Es hat innerhalb kürzester Zeit viel geschneit, sodass auf einigen Bäumen richtig schweres Gewicht lag. Nicht alle Bäume konnten das stemmen und sind teilweise umgeknickt. In Simons Revier oben an der Ostsee ist es sonst meistens eher der Wind, der die Bäume umlegt.

Aber der Förster ist nach wie vor sehr glücklich mit seinem Revier: Nach fünf Jahren hat er es geschafft, sich durch jede Ecke einmal durchzuarbeiten. Das heißt, jetzt kennt er jedes Detail und sieht die Veränderungen, die er mit seiner eigenen Arbeit erreicht. Gleichzeitig ist er auch sehr zufrieden mit seinem “Erbe”, denn in seinem Wald wird schon lange mit dem Ziel gearbeitet, einen klimastabilen Mischwald zu erschaffen und zu erhalten. So muss er sich der großen Aufgabe eines ganzen Waldumbaus nicht stellen, die seit ein paar Jahren auf den Flächen ehemaliger Reinbestände gestemmt werden muss. Trotzdem gibt es natürlich auch die größten Fails und Simons größte Erkenntnisse zu küren.

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