Studium Archive - Forst erklärt https://forsterklaert.de/tag/studium Wissen aus dem Wald Tue, 15 Jul 2025 08:22:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 https://forsterklaert.de/wp-content/uploads/2020/02/cropped-FavIconForstErklaert-32x32.png Studium Archive - Forst erklärt https://forsterklaert.de/tag/studium 32 32 Was macht man nach dem Abschluss vom Forststudium?  https://forsterklaert.de/nachdemabschluss https://forsterklaert.de/nachdemabschluss#comments Sun, 20 Jul 2025 08:00:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=6061 Der Weg ins Forststudium steckt voller Entscheidungen. Welches Studium genau, Uni oder Hochschule, welcher Standort. Hat man das alles geschafft...

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Der Weg ins Forststudium steckt voller Entscheidungen. Welches Studium genau, Uni oder Hochschule, welcher Standort. Hat man das alles geschafft und sich im Studium selbst zurechtgefunden, steht man schon wieder vor der nächsten Entscheidung. Was mache ich nach meinem Abschluss? Viele haben von Vornherein ein klares Ziel: Förster:in werden. Doch das wird man nicht automatisch mit Überreichen des Bachelor-Zeugnisses. Und was, wenn ich meine Pläne doch noch ändern möchte? Welche Wege stehen mir noch offen? Um diese Fragen geht es in unserem letzten Teil der “Förster:in werden”-Reihe.

Simon ist nach seinem Abschluss direkt Förster in einem Privatwald geworden und genießt hier ein Grillwurst-Brötchen mit Wildfleisch, dass in seinem eigenen Revier geschossen wurde.

Nach dem Abschluss ist vor…?

Nachdem Ihr an einer FH oder Uni Eurer Wahl Euren Bachelor und damit Euren Abschluss habt, ist die nächste spannende Frage, wie es nun weitergeht. Wenn es Euch in den Fingern brennt, endlich loszulegen und wirklich als Förster:in zu arbeiten, würde sich ein Anwärter oder ein Trainee anbieten. Der Anwärter bzw. “eine Laufbahneignung” benötigt Ihr, wenn Ihr im öffentlichen Dienst als Revierleitung arbeiten möchtet – also wenn Ihr klassisch Förster oder Försterin werden wollt.

Wusstest Du schon…?
Das hier ist nur ein Teil unserer „Förster:in werden“-Reihe. Die anderen Teile findest Du hier und hier. Und hier haben wir auch noch ein Video dazu!

Für den Anwärter bewerbt Ihr Euch bei den Landesforsten Eurer Wahl. Ihr lernt ganz konkret, wie der Berufsalltag eines Försters oder einer Försterin aussieht und Ihr übernehmt sogar schon eigene Projekte, um Erfahrung zu sammeln. Am Ende gibt es eine Laufbahnprüfung. Wie lange der Anwärter dauert, welche genauen Inhalte Ihr lernt oder auch wie viel Ihr verdient, hängt stark von den jeweiligen Landesforsten ab. Manche Landesforsten verlangen auch, dass Ihr vorher 6 Monate Praktikum in einem Forstbetrieb gemacht habt. Da lohnt es sich also, wenn Ihr Euch vorher gut informiert.

Oben hatte ich außerdem den Trainee erwähnt. Der Trainee ist etwas anders als der Anwärter und wird auch nicht von allen Landesforsten angeboten. Die Niedersächsischen Landesforsten bieten beispielsweise ein Trainee-Programm an. Dort werdet Ihr für eine konkrete Stelle eingearbeitet, lernt aber ebenfalls die unterschiedlichen Tätigkeiten eines Forstbetriebes kennen.

Jan hat vor dem Forst-Studium schon eine Fotografen-Ausbildung gemacht. Er ist von Anfang an also nicht den „klassischen“ Weg Richtung Förster gegangen – und arbeitet jetzt trotzdem im und mit dem Wald.

Wusstest Du schon…?
Vielleicht seid Ihr hier im Text über den Begriff Landesforsten gestolpert. So nennen wir die die Forstbetriebe, die den Wald verwalten, der den Bundesländern gehört. Die Namen unterscheiden sich je nach Bundesland, eine ganze Liste findet Ihr hier.

Nach dem Abschluss ist vor der Uni?

Es kann natürlich auch sein, dass Euer Wissensdurst noch nicht gelöscht wurde, dann könnt Ihr an Euren Bachelor natürlich noch einen Master dranhängen. Dafür könnt Ihr nach dem einen Abschluss auch an eine andere Hochschule oder Uni wechseln. Es gibt viele verschiedene Studiengänge in ganz Deutschland, die Ihr mit diesem Bachelor-Abschluss besuchen könnt, auch an Unis oder FHs, die wir oben nicht genannt haben. Außerdem könnt Ihr auch den Fachbereich wechseln, z.B. wenn es Euch eher Richtung Biologie oder Ökosystemforschung zieht. Mit einem Master im Forstbereich könnt Ihr allerdings in den sog. “Höheren Dienst” gelangen, also in die Forstamtsleitung. Dort übernehmt Ihr dann die Verantwortung für den Forstbetrieb, die Personen, die dort arbeiten (Revierleiter:innen, Forstwirt:innen usw.) und organisiert alles. 

Felix hat nach dem ersten Abschluss noch einen Master gemacht und könnte jetzt, wenn er nicht unbedingt für Forst erklärt arbeiten wollen würde, Forstamtsleiter werden.

Sowohl mit einem Master, als auch mit einem Bachelor gibt es natürlich auch viele andere Berufe, die Ihr statt der klassischen Berufe “Revierleitung” oder “Forstamtsleitung” ausüben könnt. Einige Optionen wären, z.B. die Waldpädagogik (wenn Ihr ein entsprechendes Zertifikat habt), die Holzwirtschaft, forstliche Versuchsanstalten, Saatgutherstellung, Umwelt-/Naturschutz, Umweltbildung, Forsteinrichtung, Öffentlichkeitsarbeit, Forstpolitik – Ihr merkt die Liste könnte ewig so weitergehen. Wenn Ihr glaubt, dass Euch ein Forststudium prinzipiell interessieren würde, Ihr aber nicht wisst, ob Ihr damit in die Praxis möchtet, gibt es viele Berufsmöglichkeiten, aus denen Ihr stattdessen wählen könnt.

Wusstest Du schon…?
Es gibt im Englischen die Bezeichnung für jemanden als “Jack of all trades“, das bedeutet im übertragenen Sinne, dass die Person von Allem ein wenig Ahnung hat. Im Forststudium lernt man viel unterschiedliches Wissen, von Pflanzenbestimmung über Bodenkunde bis hin zu Forst- und Privatrecht, Waldpädagogik und sogar BWL! Ich habe jetzt also Ahnung von jedem Thema, das irgendwie mit dem Wald zu tun hat.

Wo der Wald wächst

Überall dort wo Wald wächst, werden Personen gebraucht, die sich mit dem Ökosystem Wald auskennen. Da zählen allerdings nicht nur die Landesforsten zu, sondern auch Privatwaldbesitzende oder Gemeinden. Hier findet Ihr einen Überblick, wem der Wald in Deutschland eigentlich gehört. Dies sind klassische Arbeitgebende für Försterinnen und Förster. 

Wusstest Du schon…?
Sogar die Deutsche Bahn beschäftigt Förster:innen! Die sorgen dafür, dass der Wald rund um die Gleise gepflegt wird und dass die Bäume nicht auf die Gleise fallen und so für Verspätung sorgen. 

Es gibt natürlich auch andere Arbeitgebende, z.B. Unternehmen, die jemanden brauchen, der eine Kompensationsfläche betreut. Als ausgebildete Person im Fachbereich Forst könnt Ihr auch Jobs bei der Landwirtschaftskammer finden. Es gibt sogar Personen, die für Jagd- oder Forstzeitschriften schreiben, oder hauptberuflich Youtube-Videos über den Wald drehen – Ihr seht, genauso vielfältig wie das Jobangebot nach Eurem Abschluss sind auch die Arbeitgeber:innen. Dies gilt auch für die Arbeit in einem Forstbetrieb. Es kann also sein, dass Ihr nach Eurem Studium und abgeschlossenem Anwärter nicht direkt ein Revier leitet. Manchmal müsst Ihr eine Weile warten bis eines frei wird – oder Ihr merkt, dass Euch die andere Tätigkeit im Forstbetrieb sogar noch besser gefällt!

Ob Felix‘ Mama wohl erwartet hat, dass sein Studium zu so einem Foto führt? Ob Felix selbst es am Anfang erwartet hat?

Viele Wege führen in den Wald

Waldwege sind häufig gewunden und meistens gibt es mehr als einen, der in den Wald hineinführt. Dieses Bild lässt sich genauso gut auf die Berufe anwenden, die im Wald stattfinden. Es gibt genug Möglichkeiten als Quereinsteiger:in im Bereich Forst zu arbeiten. Außerdem könnt Ihr auch ohne Abitur im Wald arbeiten. Der Beruf der Forstwirt:innen ist z.B. ein Ausbildungsberuf, der viel Abwechslung und Arbeit an der frischen Luft beinhaltet. Wenn Ihr mehr über diesen spannenden Job herausfinden möchtet, schaut gerne mal bei unserem Artikel darüber vorbei!

Ein weiterer spannender Beruf im Wald ist die Arbeit als Ranger oder Ranger:in. Die Ausbildung hierfür hängt sehr vom Arbeitgebenden ab, allerdings ist es häufig der Fall, dass Ranger:innen vorher eine Lehre in einem grünen Beruf abschließen (Forstwirt:in, Gärtner:in usw.) und manchmal wird auch ein Kurs zum “Geprüften Natur- und Landschaftspfleger” benötigt. Dieser wird häufig vom Arbeitgebenden übernommen. Als Ranger:in könnt Ihr die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen, vom Monitoring unterschiedlicher Arten bis hin zur Umweltbildung. (Mehr zum Alltag eines Rangers oder einer Ranger:in hier.)

Der Wald bietet also etwas für alle. Wollt Ihr lieber ein Forststudium anstreben, um als Förster:in durch den Wald zu streifen? Möchtet Ihr nach dem ersten Abschluss einen Master dranhängen? Oder doch lieber als Forstwirt:in in der Holzernte arbeiten? Wofür auch immer Ihr Euch entschieden habt, schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Quellen:

https://wald.fnr.de/wissen/ausbildung-studium-beruf/berufsbilder/berufsbild-foersterin

https://studiengaenge.zeit.de/ratgeber/forster-werden-voraussetzungen-ausbildung-gehalt-und-co

https://de.wikipedia.org/wiki/Trainee

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Welche Forst-Uni ist die Beste? Wir haben EUCH gefragt https://forsterklaert.de/forst-uni https://forsterklaert.de/forst-uni#comments Wed, 16 Jul 2025 04:00:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=6029 Im letzten Artikel haben wir Euch davon überzeugt, dass das Forststudium das absolut beste Studium in der ganzen Welt ist....

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Im letzten Artikel haben wir Euch davon überzeugt, dass das Forststudium das absolut beste Studium in der ganzen Welt ist. Da stellt sich jetzt also nur noch die Frage: Wo genau kann man denn überhaupt Forst studieren? In diesem Artikel findet Ihr eine kleine Forst-Uni Übersicht über die Standorte in Deutschland. Außerdem haben wir eine kleine Umfrage gestartet: In jedem Ort haben wir Studis befragt, wie sie ihr Studium finden.

Wenn Ihr in Tharandt studieren wollt, könnte das so aussehen.

Wusstest Du schon…?
Das hier ist nur ein Teil unserer „Förster:in werden“-Reihe. Die anderen Teile findest Du hier und hier. Und hier haben wir auch noch ein Video dazu!

Wo wollt Ihr studieren?

Die Inhalte der unterschiedlichen Studiengänge, ob an der Uni oder an der FH, unterscheiden sich immer ein wenig. Neben diesem groben Überblick lohnt es sich immer, wenn Ihr Euch vorher über die Module informiert, die Ihr habt. Außerdem kann es sehr hilfreich sein, wenn Ihr Euch mit Leuten unterhaltet, die bereits an der Einrichtung Eurer Wahl studiert habt, damit Ihr wisst, was auf Euch zukommt. 

Hier seht Ihr eine Karte, auf der alle Studienstandorte abgebildet sind. Dann könnt Ihr schauen, wo Ihr es am schönsten findet, oder wo der Weg nach Hause am kürzesten ist:

Steckbriefe und Eure Meinung

Diese Steckbriefe wurden mithilfe von Umfragen erstellt, dementsprechend sind solche Kriterien wie “Wohnsituation” oder “studentisches Leben” sehr subjektiv. Manchmal können sich deshalb die Meinungen der Studierenden widersprechen. Auch der NC verändert sich jedes Jahr. Am besten schaut Ihr Euch die Hochschule oder die Universität, mit der Ihr liebäugelt, auf der Homepage genauer an.

Universitäten mit forstlichen Bachelor-Studiengängen

Technische Universität Dresden/Tharandt

Studiengang: Forstwissenschaften

Tharandt

NC: lag zwischen 2,4 und 2,9, mittlerweile wohl NC-frei

Dauer: 6 Semester / 3 Jahre

Größe: unbekannt

Praxisbezug: Ab der ersten Woche gehen Exkursionen los, meist natürlich im SoSe. Fast in jedem Fach ist man mindestens einmal auf Exkursion. Die Exkursionen werden mit höheren Semestern häufiger, im Schnitt so einmal die Woche.

Zusätzliche Angebote: unbekannt

Besonderheiten: Der Standort. Die Nähe zu Dresden, gleichzeitig liegt der Campus fast im Wald. Die Geschichte mit Heinrich Cotta. Der forstbotanische Garten. Der Campus ist klein und familiär, keine weiten Wege zwischen den Hörsälen und man kennt die meisten Menschen vom Sehen, die Situation in der Mensa ist entspannter als am Hauptcampus.

Wohnsituation: Eher schwierig. Das Studentenwohnheim empfehle ich maximal! Ein Jahr. Die Mieten sind bodenlos, genau wie die Vermieter. Mit Glück kommt man in eine WG oder an eine Wohnung. Es ist immer mal was frei. In Dresden gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dafür ist der Wohnungsmarkt anstrengender und eventuell teurer.

Studentisches Leben: In Tharandt ist eher weniger los. Außer einem Studentenclub und zwei Studentenverbindungen ist nicht wirklich studentisches Leben vorhanden. In Dresden sieht das natürlich wieder ganz anders aus. Dort ist man mit der Bahn und Auto in 20 min.

Link zur Homepage: https://tu-dresden.de/bu/umwelt/forst

Universität Freiburg

Studiengang: Waldwissenschaften (den Studiengang Forstwissenschaften könnt Ihr hier im Master machen)

Freiburg

NC: ist auf jeden Fall begrenzt, NC aber nicht bekannt

Dauer: 6 Semester / 3 Jahre

Größe: 90 Plätze

Praxisbezug: Exkursionen und Praxis sind fester Bestandteil des Studiums.

Zusätzliche Angebote: unbekannt

Besonderheiten: In Freiburg liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf ökologischen Themen rund um den Wald und weniger auf wirtschaftlichen Aspekten.

Wohnsituation: Um ein Zimmer zu finden, muss man allerdings immer Glück haben und sich am besten frühzeitig bei den Wohnheimen melden. Ansonsten können die Mietpreise schon echt teuer werden.

Studentisches Leben: In der Stadt selbst gibt es viele gemütliche Kneipen, in denen man sich auf ein Bier verabreden kann. Alles ist mit dem Fahrrad zu erreichen und gutes Wetter haben wir auch meistens.

Link zur Homepage: https://www.bsc-wald.uni-freiburg.de/

Georg-August-Universität Göttingen

Studiengang: Forstwissenschaften und Waldökologie

Felix an seiner Uni

NC: unsicher, wurde mit 2,1 zugelassen

Dauer: 6 Semester / 3 Jahre

Größe: relativ groß, so zwischen 100 bis 200 Studierende

Praxisbezug: Bei den Pflichtmodulen gibt es einige, die Exkursionen anbieten. Zum Beispiel für Standortskartierung, Holzkunde und Waldbewirtschaftung. Aber man merkt auch, dass man auf die Forschung vorbereitet wird. Gerade bei Wahlmodulen gibt es viel Auswahl für exkursionsreiche Blockmodule. 

Zusätzliche Angebote: den Jagdschein könnt Ihr während des Studiums in Form von Wahlmodulen erwerben. Außerdem könnt Ihr Euer Waldpädagogik-Zertifikat machen (auch in Form von Wahlmodulen). Der Sachkundenachweis Pflanzenschutz ist in den Pflichtmodulen inbegriffen.

Besonderheiten: die vielseitigen und umfänglichen Lehrangebote des Studiengangs, die einen wirklich gut auf die realen Berufsmöglichkeiten vorbereiten! Es war toll, dass kritisches Hinterfragen und eigenständiges Denken gefördert wurden und unterschiedlichste Meinungen zu Inhalten zugelassen wurden. Große Modulauswahl im Studium.

Wohnsituation: die Wohnsituation ist, denke ich, eher schwierig. Ich hatte während Corona viel Glück, aber im normalen Alltag ist es schwer eine WG oder Wohnheimsplatz zu finden. 

Ich kann Weende oder den Kellnerweg als Studiwohnhheim empfehlen! Möglichst früh beim Studiwerk melden, wenn man in ein Wohnheim möchte!

Studentisches Leben: Göttingen ist eine super Studentenstadt, lebendig, dynamisch und vielseitig! Es gibt eine ausgeprägte Kneipenkultur, viele süße Cafés, Kultur- und Musikveranstaltungen und auch viel Grün drumherum! Und die Stadt ist sehr fahrradfreundlich, man ist super fix von a nach b fahren! Es gibt durch den Unisport viel Auswahl und Möglichkeiten neue Leute kennenzulernen. 

Link zur Homepage: https://www.uni-goettingen.de/de/610610.html

Technische Universität München/Freising

Studiengang: Forstwissenschaften und Ressourcenmanagement an der TU München – Fakultät ist in Freising

NC: NC-frei

Dauer: 6 Semester / 3 Jahre

Größe: unbekannt

Praxisbezug: Exkursionen waren im 1. Semester eher wenige, im 2. Semester ist man aber jede Woche mindestens einmal für 2,5 Stunden im Wald oder im Staudengarten.
Die Exkursionen sind gut über das Studium verteilt & recht abwechslungsreich, aber vor allem im vierten Semester ist man nahezu wöchentlich unterwegs. Im Master folgen dann auch mehrtägige Exkursionen, zum Beispiel in die Schweiz oder nach Österreich.

Zusätzliche Angebote: Den Jagdschein kann man auch über das Studium erwerben, ebenso den Theorieteil des Angelscheins, den Pflanzenschutzlehrgang, Arbeitssicherheits- und Waldpädagogikzertifikate.

Besonderheiten: Man bekommt neben dem „klassischen“ Forstwissen auch viel über die Holzeigenschaften vermittelt und hat so die Chance nach dem Studium auch in die Richtung der Holzforschung zu gehen oder man wird Förster.
Besonders ist unter anderem die Zusammenarbeit mit der HSWT (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die ebenfalls Forst-Studiengänge anbietet) und der LWF (Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft). Es wird viel Rücksicht auf die Studierenden genommen, beispielsweise hatten wir oft die erste Mai-Woche frei, sodass die Jäger*innen den Aufgang der Bockjagd im heimischen Revier verbringen konnten.

Wohnsituation: Wenn man sich früh genug (ab Anfang Juni) um eine Wohnung kümmert, dann bekommt man recht gut eine, da viele das 6. Semester zuhause verbringen und ab September einen Nachfolger suchen.
Allerdings ist die Wohnsituation eine Katastrophe. Freising ist ein sehr teurer Landkreis durch die Nähe zu München. Man muss früh genug nach Wohnungen/WGs auf allen möglichen Plattformen suchen, um am Ende nicht auf der Straße zu sitzen.

Studentisches Leben: studentisches Leben ist super! Man hat es von der Uni nicht weit bis in die Innenstadt (15 Minuten zu Fuß), kann ganz entspannt mit der S1 nach München fahren (dauert knapp 30 Minuten), es gibt regelmäßig Quizabende in einer Studentenkneipe und auch viele Veranstaltungen von der Uni wie z.B das Sommerfest der Förster/innen

Link zur Homepage: https://www.ls.tum.de/ls/studium/studiengaenge/forstwissenschaft-und-ressourcenmanagement-bsc/

Wusstest Du schon…?
Die Forst erklärt Seite kann Dir beim Lernen eine große Hilfe sein! Die Forst erklärt-Redaktion hat fast vollständig einen Forst-Bachelor (oder ist noch dabei) und wir schreiben über Themen, die uns in unserem Studium begegnet sind. Wenn Ihr mehr über Forststudium Lifehacks wissen wollt, schaut Euch diesen Artikel an!

Hochschulen mit forstlichen Bachelor-Studiengängen

Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) Eberswalde

Studiengang: Forstwirtschaft B.Sc.

Eberswalde

NC: 2,1, später 2,2

Dauer: 6 Semester / 3 Jahre

Größe: unbekannt

Praxisbezug: Nach wie vor zu wenige Exkursionen, aber doch recht regelmäßig. Die ANW Hochschulgruppe sorgt aber dafür, dass es im Monat gut 2-3 außercurriculare Exkursionen gibt.

Zusätzliche Angebote: Ihr könnt das Waldpädagogik Zertifikat im Laufe Eures Studiums erwerben.

Besonderheiten: Ich finde die Nähe zu vielen “guten” Forstbetrieben sehr gut, da man schnell gute Exkursionen machen kann. Zudem sind wir immer maximal 50 Leute im Jahrgang, wir waren ungefähr 40 Leute. Das ist sehr angenehm, da es nicht zu voll ist und man dann eigentlich seinen ganzen Jahrgang kennt. Der Campus ist eher klein und dadurch auch sehr familiär. Man hat mehrere Kurse mit anderen Studiengängen zusammen, sodass man nicht nur seine Bubble kennt. Gibt viele außer-universitäre Angebote in Richtung Waldbau und Jagd.
Die Nähe zum Wald (der Campus ist quasi mittendrin), die Anbindung zweier Forschungsinstitute (LFE und Thünen Institut, die Interdisziplinarität durch die Vielfalt an anderen nachhaltigen Studiengängen.

Wohnsituation: In den Studiheimen ist die Wohnsituation gut, da wir vier Wohnheime haben. Der Preis ist relativ in Ordnung, man kann eine eigene Wohnung oder eine WG haben. Außerhalb der Wohnheime wird es immer schwieriger, eine Wohnung zu finden, die bezahlbar ist, vor allem durch die Nähe zu Berlin. Man zahlt bereits ca. 700-800 € warm für eine 50qm2 Wohnung.

Studentisches Leben: Sehr entspannt und fast ruhig. Die Hochschule bietet viele Veranstaltungen und Partys, vor allem mit dem Studiclub. Ansonsten bietet die Stadt Eberswalde eher weniger. Ein paar Bars gibt es und mehrere Parks.
Eberswalde ist klein und das muss man mögen. Die studentische Bubble bestimmt das Stadtbild sehr und es gibt alles was man braucht, von Kneipe über nachhaltige Tante Emma Läden bis hin zu Raves. Wer mehr Stadtfeeling will, ist (mit Semesterticket) in 30 min in Berlin.

Link zur Homepage: https://www.hnee.de/studium/bachelor/forstwirtschaft 

Fachhochschule Erfurt

Studiengang: Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement (auch Dual möglich)

Campus Erfurt

NC: ca. 2,2

Dauer: 7 Semester / 3 ½ Jahre

Größe: unbekannt

Praxisbezug: Es wird so oft versucht wie möglich, raus zu gehen, vor allem in den Sommersemestern ist man regelmäßig im Wald und schaut sich Bodenprofile, Waldbestände etc. an.

Zusätzliche Angebote: unbekannt

Besonderheiten: Dadurch, dass ich an einer Fachhochschule studiere, wird das Studium mit viel praktischer Lehre gestaltet. Außerdem gibt es hier in Erfurt einen extra Campus (grüner Campus) für grüne Studiengänge wie Forst, Gartenbau und Landschaftsarchitektur.

Wohnsituation: Die Wohnsituation schätze ich als recht gut ein. Es gibt mehrere Studentenwohnheime und auch so sollte man nicht allzu viele Probleme bei der Wohnungssuche haben. Ich selber wohne im Wohnheim und bin damit sehr zufrieden. Gerade hier kann man schnell mit vielen Leuten Kontakt knüpfen.

Studentisches Leben: Da ich aus einem kleinen Dorf aus Brandenburg komme, war ich am Anfang skeptisch, als ich in die Stadt gezogen bin. Allerdings ist Erfurt wunderschön! Es fühlt sich nicht wirklich wie eine Stadt, sondern mehr wie ein großes Dorf an. Es gibt wunderschöne Straßen und Gassen mit Fachwerkhäusern, viel Kultur, Restaurants und Studentenbars zu entdecken.

Link zur Homepage: https://www.fh-erfurt.de/fakultaeten-und-fachrichtungen/landschaftsarchitektur-gartenbau-und-forst/forstwirtschaft/bachelor-forstwirtschaft-und-oekosystemmanagement

Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Göttingen

Studiengang: Forstwirtschaft

HAWK

NC: 2,0

Dauer: 6 Semester / 3 Jahre

Größe: ca. 40 Studierende

Praxisbezug: Im vierten Semester finden 2-3 Exkursionen pro Woche statt.

Zusätzliche Angebote: Ihr könnt das Waldpädagogik Zertifikat während Eures Studiums erwerben.

Besonderheiten: Das Besondere hier an der Hochschule ist die Abwechslung und die Vielfalt der Module. Das Lernen in kleineren Gruppen (Max. 40 Leute in einer Semestergruppe) die Atmosphäre ist dadurch persönlicher und man knüpft engere Kontakte. Wir haben viele Exkursionen verteilt im gesamten Semester, dadurch einen sehr engen Praxisbezug. Im vierten Semester finden einige Projektarbeiten statt, die die Praxisnähe nochmals unterstreichen. Die nicht zu vergessenen guten Berufsaussichten, wenn man in den klassischen Forstdienst möchte.

Wohnsituation: Die Wohnsituation ist bescheiden. Klar, man findet immer irgendwo eine Möglichkeit. Allerdings sind die Preise hier doch höher als in anderen Uni-Städten. Eine gute Alternative sind die Studiwerke, wenn man sich früh genug anmeldet, bekommt man auch eine Zusage.

Studentisches Leben: Das studentische Leben ist abhängig von deiner Person. Ich persönlich habe fast nur Forsti/Arbo- Freunde hier in Göttingen. Wir halten uns oft in Campusnähe auf (Kellnerweg, Kneipe, Botan. Gärten). Ansonsten kann das Leben in Gö schon vielfältig sein, man hat ja jede Menge zu erkunden (Kiessee, Kneipen in der Stadt).

Link zur Homepage: https://www.hawk.de/de/studium/studiengaenge/bsc-forstwirtschaft-goettingen

Hochschule Rottenburg

Studiengang: Forstwirtschaft

Rottenburg

NC: 2,2-2,7

Dauer: 7 Semester (6 Theorie Semester und 1 Praxis Semester) / 3 ½ Jahre

Größe: unbekannt

Praxisbezug: Zumindest in den ersten Semestern ca. 2x/Woche Übungen oder Exkursionen im Lehrwald. Später etwas weniger. I.d.R. mind. 2 größere Tagesexkursionen im Semester. Im Sommer öfter als im Winter.

Zusätzliche Angebote: Im Zuge Eures Studiums bieten die Wahlmodule eine große Auswahl an Zusatzangeboten, u.a. der Jagdschein kann absolviert werden, es gibt einen Seilklettertechnik A-Kurs, einen Vorbereitungskurs FLL-zertifizierter Baumkontrolleur und Ihr könnt die Ausbildereignung für Berufs-und Arbeitspädagogik bekommen.

Besonderheiten: Sehr kleine und familiäre Hochschule. Lehrwald direkt an den Campus angrenzend. Sehr schöne Hochschule mitten im Grünen. Lange Tradition des Studiengangs – ziemlich ausgereift. Vergleichsweise viele Übungen und Exkursionen im Wald. Jagdmöglichkeiten im Lehrrevier. Alle Forststudenten können im Rahmen des Studiums den Jagdschein mitmachen (keine begrenzten Plätze). Sehr auf Revierleitung ausgelegt.

Wohnsituation: Im Großraum Stuttgart, deshalb nicht ganz billig. Aber deutlich günstiger als Tübingen. Nur sehr begrenzte Wohnheimplätze, aber viele private WGs (meistens zwischen 300-400€). Bei rechtzeitiger Suche (ggf. Auch schon vor Zusage der Hochschule) ist auf jeden Fall etwas zu finden. Wohnungen gibt es auch, meistens aber eher in einem Teilort. Dort gibt es dann auch eher etwas, wo Hunde erlaubt sind. Das ist in den WGs in der Innenstadt öfter das Problem.

Studentisches Leben: Rottenburg ist eine kleine Stadt. Verhältnismäßig wohnen dort viele Studenten, hauptsächlich von der HFR. Viele kulturelle Angebote wie in großen Studentenstädten gibt es nicht (nur eine Handvoll Bars, keine Disco etc.). Dafür findet das Studentenleben oft in WG-Gärten, am Lagerfeuer oder am Neckar/Baggersee statt. Wer Lust auf mehr hat, fährt nur 10 min mit der Bahn nach Tübingen.

Link zur Homepage: https://www.hs-rottenburg.net/studium/bsc-forstwirtschaft/

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT)

Studiengang: Forstingenieurwesen

HSWT

NC: 2,2-2,5

Dauer: 7 Semester / 3 ½ Jahre

Größe: unbekannt

Praxisbezug: Normalerweise mindestens 1x pro Semester auf Exkursion tw. auch 2x oder noch öfter, dann aber einige davon als Eintagesexkursion (Sägewerk, Pflanzgarten o.ä.)

Zusätzliche Angebote: Ihr könnt im Zuge dieses Studienganges den Jagdschein und das Waldpädagogik Zertifikat erwerben

Besonderheiten: Wir werden sehr speziell auf den weiteren Berufsweg als Revierleiter in der bay. Forstverwaltung oder den Staatsforsten vorbereitet. Durch das Zentrum Wald und Holz entstehen auch gewisse Symbiosen mit der LWF und der TUM.
Das Besondere ist die familiäre Atmosphäre zwischen den Professoren und den Studierenden, sowie die Nähe zum Wald und der Praxis.

Wohnsituation: Schon kritisch, in Freising selbst relativ teuer. Im Umland dann günstiger, aber halt auch mit gewissen Entfernungen zum Campus verbunden.

Studentisches Leben: Durch den Campus mit TUM und HSWT ist viel los. Studentenpartys, Verbindungsfeiern, Festivals und Feste in der Umgebung.

Link zur Homepage: https://www.hswt.de/hochschule/organisation/fakultaeten/wald-und-forstwirtschaft

Die verschiedensten Faktoren können darüber entscheiden, welche Forst-Uni oder Hochschule am besten für Euch geeignet ist. Wir hoffen, dass unser Artikel Euch eine gute Starthilfe gibt! Wenn Ihr noch offene Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare! Im nächsten Teil dieser Reihe geht es dann darum, was Ihr mit einem Forststudium machen könnt.

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Wie wird man Förster oder Försterin? – Alle Infos zum Forststudium https://forsterklaert.de/studium https://forsterklaert.de/studium#respond Sun, 13 Jul 2025 08:01:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=6024 Findet Ihr den Gedanken ansprechend, den ganzen Tag draußen zu sein und dabei sogar noch Geld zu verdienen? Dann ist...

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Findet Ihr den Gedanken ansprechend, den ganzen Tag draußen zu sein und dabei sogar noch Geld zu verdienen? Dann ist der Beruf der Försterin bzw. des Försters vielleicht was für Euch! Hier in diesem Artikel – und in den beiden kommenden – haben wir alle wichtigen Infos zum Förster:in werden und Forststudium für Euch zusammengefasst: Welcher Studienort ist der Beste? Welche Unis gibt es und wie ist der NC? Was macht man als Förster:in? Und was für andere Berufe gibt es sonst noch so im Wald?

Ein Arbeitsplatz im Wald

Bevor ich (Zoe) mit dem Studium der Forstwissenschaften angefangen habe, hatte ich ein romantisiertes Bild vom Förster:innen-Dasein. Morgens in aller Früh aufstehen und den Sonnenaufgang vom Hochsitz genießen, danach mit meinem Jagdhund durch den Wald spazieren, den ein oder anderen Baum markieren und nachmittags eine Moorrenaturierung organisieren. Zum Förster:innen Alltag gehört allerdings sehr viel mehr. Zuerst einmal: Förster:innen sind für die Leitung eines Waldgebietes zuständig. Diese Waldgebiete nennen wir “Reviere”, deshalb werden Förster:innen auch Revierleiter:innen genannt.

Die Aufgaben umfassen natürlich die holzwirtschaftlichen Aspekte – welche Bäume gestärkt werden sollten, welche gefällt werden – aber auch der Verkauf des Holzes wird organisiert (z.B. auf einer Submission, mehr dazu hier). Bei der Bewirtschaftung müssen die Försterinnen und Förster darauf achten, dass der Wald möglichst gesund und stabil bleibt, wobei jeder Wald da andere Ansprüche hat. In manchen Wäldern liegt der Fokus eher auf Erholung, damit Ihr in Ruhe Euren Waldspaziergang genießen könnt und in anderen z.B. auf Bewirtschaftung, Jagd oder Naturschutz. Entscheiden tut das immer der Waldbesitzer oder die Waldbesitzerin. Im Großen und Ganzen müssen die Förster:innen darauf achten, dass der Wald schön stabil bleibt – besonders im Hinblick auf den Klimawandel. (Mehr zum Waldumbau findet Ihr hier und mehr zum klimastabilen Wald hier). 

Felix wird fast seit Beginn von seinem Forststudium von seiner Hündin begleitet – in Hörsäle und bei Sonnenaufgang auf den Hochsitz.

Wusstest Du schon…?
Das Gehalt eines Försters oder einer Försterin hängt davon ab, wo sie angestellt sind. Sie können verbeamtet werden, bei einem privaten Betrieb arbeiten oder sich selbstständig machen – dadurch variiert natürlich das Gehalt. Wir haben dazu auch einen ganzen Artikel geschrieben, den Ihr Euch unter diesem Link anschauen könnt.

Damit unser Wald gesund und munter bleibt, müssen die Förster:innen sich auch um die Tiere des Waldes kümmern. Verschiedene Tiere schnabulieren die jungen Bäumchen und dann kann der Wald nicht von alleine nachwachsen, deshalb müssen die Förster:innen unter anderem Jagden organisieren oder auch mal selber zum Gewehr greifen. Der Sonnenaufgang auf dem Hochsitz ist also doch möglich! Wenn Ihr mehr darüber erfahren wollt, weshalb wir Jagen, dann schaut Euch mal unsere Artikel-Reihe dazu an. Den ersten Artikel findet Ihr hier.

Vom Forststudium zu den Aufgaben im Wald

Im Wald fallen viele unterschiedliche Aufgaben an. Unsere Förster:innen müssen diese jedoch nicht alleine bewältigen. Ihnen stehen Forstwirt:innen zur Seite, die neben dem Fällen von Bäumen auch andere Tätigkeiten übernehmen. Der Job der Förster:innen ist es, die Aufgaben der Forstwirt:innen zu koordinieren, d.h. Förster:innen übernehmen Verantwortung bei ihrer Arbeit.

Förster:innen sind häufig draußen im Wald unterwegs, manchmal allerdings am Schreibtisch anzutreffen (besonders wenn es regnet, ist das ganz angenehm). Ihre Aufgaben unterscheiden sich je nach Arbeitgeber (dazu später mehr), aber spannend und vielseitig sind sie auf jeden Fall. Förster:in ist ein Beruf, bei dem einem nie langweilig wird!

Manchmal schwappen die Schreibtisch-Aufgaben auch in die Wald-Zeit, wie hier bei Försterin Paula.

Wege in den Wald

Findet Ihr, der Beruf des Försters oder der Försterin wäre etwas für Euch? Habt Ihr Lust, mehr über Eure Lieblingsbaumart zu erfahren? Dann wäre ein Forststudium vielleicht etwas für Euch. In Deutschland gibt es einige Studiengänge, mit denen Ihr später als Förster:in im Wald arbeiten könnt. Die Studiengänge haben unterschiedliche Schwerpunkte und heißen entsprechend unterschiedlich. Damit Ihr Euch nicht in das komplizierte Wirrwarr stürzen müsst, haben wir es für Euch getan und haben uns sogar unterschiedliche Meinungen zu den Studiengängen eingeholt.

Wusstest Du schon…?
Das hier ist nur ein Teil unserer „Förster:in werden“-Reihe. Die anderen Teile findest Du hier und hier. Und hier haben wir auch noch ein Video dazu!

Wo mit dem Forststudium beginnen? Universität vs. Hochschule

Aber die Basics zuerst: Ihr könnt einen forstlichen Bachelor-Studiengang an einer Universität oder an einer Fachhochschule studieren. Wo genau da der Unterschied ist, seht Ihr in der Tabelle.

UniversitätFachhochschule
VoraussetzungAllgemeine Hochschulreife bzw. AbiturFachhochschulreife bzw. Fachabitur
Studiendauer für den Bachelor6 Semester (3 Jahre)je nach FH 6-7 Semester (3- 3 ½ Jahre)
SchwerpunkteEs gibt zwar einige Bezüge zur Praxis, doch die Theorie bildet die Grundlage. Wissenschaftliches Arbeiten wird gelehrt und es gibt Einblicke in verwandte Themenfelder.Es gibt viele praktische Übungen und Exkursionen. Die Inhalte beziehen sich konkret auf das spätere Berufsleben und das dafür benötigte Wissen. 
Größe des StudiengangsKann unterschiedlich sein, idR jedoch zwischen 100 und 200 Studierende.Deutlich weniger Studierende, oft um die 50.
ZukunftsmöglichkeitenNeben dem klassischen Beruf der Förster:innen gibt es den Weg in die Wissenschaft, die Holztechnik, Naturschutz und vieles Weitere. Zur Spezialisierung empfiehlt sich ein Master.Ähnlich wie an der Universität, allerdings liegt der Fokus mehr auf dem Försterberuf. Manche FHs haben zudem Programme mit den Landesforsten zum vereinfachten Berufseinstieg. Andere forstliche Bereiche oder ein Master sind auch möglich.

Es gibt eine ausgeprägte Diskussion, ob eine Fachhochschule besser ist, um Förster:in zu werden oder eine Universität. Am Ende ist es eine persönliche Entscheidung und hängt davon ab, was für ein Lerntyp Ihr seid oder welche Richtung Ihr nach Eurem Bachelor einschlagen wollt. Ein Forststudium lohnt sich in jedem Fall. Am Ende des Tages bringen Euch auf jeden Fall beide Wege ein Stückchen näher in den Wald, egal wofür Ihr Euch entscheidet!

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Willkommen bei „Forst erklärt“! https://forsterklaert.de/wilkommenbeiforsterklart https://forsterklaert.de/wilkommenbeiforsterklart#comments Thu, 20 Feb 2020 12:35:18 +0000 https://forsterklaert.de/?p=116 Ziel von Forst erklärt ist es, die oft sehr interessanten Inhalte unseres Studiums und Lebens im und mit dem Wald für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Heute starten wir unser neues Webformat. Wir haben viel getüftelt und einiges ausprobiert und können Euch nun endlich Forst erklärt präsentieren!

Ziel von Forst erklärt ist es, die oft sehr interessanten Inhalte unseres Studiums und Lebens im und mit dem Wald für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei wollen wir Euch natürlich botanische Einblicke in den Wald geben, aber auch Infos über Holz als Rohstoff, den Wald als Klimaschützer, die Relevanz der Jagd und viele andere Themen mit Euch teilen und diskutieren. Wir würden uns also sehr über einen Austausch mit Euch freuen. Wir sind immer offen für andere Meinungen und sind vor allem gespannt, wie unser Projekt und unsere Ideen bei Euch ankommen. Neben dieser Website werden wir auf Instagram spannende Infos rund um den Wald posten. Klickt gerne mal rein und falls es gefällt, dürft Ihr gerne Euren Freunden davon erzählen!

Simon, Jan und Felix

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