Unser Video zu Hutewäldern hat bei Euch voll ins Schwarze getroffen. Auch wenn Jan bei dem Dreh den Hut auf hatte, geht es in Hutewäldern nicht um Kopfbedeckungen, sondern ums Hüten – also Vieh, das in den Wald getrieben wird. Und weil die Geschichte der Hutewälder noch nicht auserzählt ist, hat Jan sich mit Dario Wolbeck von der Nordwestdeutschen forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen getroffen und nochmal das Thema Hutewälder ausgebuddelt (Achtung, Bodenkundewitz aus letzter Folge). Dario erklärt, welchen Wert die historische Nutzungsform des Hutewaldes hat. Vieh in den Wald zu treiben und es dort zu mästen, hat eine Jahrhundertealte Tradition. Es entstehen lichtdurchflutete urwaldartige Wälder, die eine wahnsinnige Artenvielfalt bieten. Und gleichzeitig sind diese wertvollen Wälder in Gefahr, weil sie nicht mehr so genutzt werden wie früher – sie wachsen zu, dunkeln aus und der spannende Lebensraum geht verloren. Da müssen also dringend Naturschützer:innen her und die Hutewälder retten! Oder vielleicht ein paar Künstler:innen? Na, was es damit wohl auf sich hat…
Hier findet Ihr wie angekündigt eine Karte mit einigen bekannten Hutewäldern. Falls Euch welche einfallen, die nicht in der Karte vermerkt sind, schreibt sie gerne in die Kommentare – dann können wir und unsere Hörerinnen und Hörer die auch noch entdecken:
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