Jan, Autor bei Forst erklärt https://forsterklaert.de/author/jan Wissen aus dem Wald Thu, 06 Feb 2025 16:17:31 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 https://forsterklaert.de/wp-content/uploads/2020/02/cropped-FavIconForstErklaert-32x32.png Jan, Autor bei Forst erklärt https://forsterklaert.de/author/jan 32 32 Der Förster des Jahres – ein Tausendsassa mit Pferd https://forsterklaert.de/martinjanner https://forsterklaert.de/martinjanner#respond Sun, 03 Dec 2023 08:58:28 +0000 https://forsterklaert.de/?p=4394 Martin Janner ist Förster. Er ist aber auch Heizkraftwerkbediener, Buchautor, Instagrammer und ganz nebenbei noch ein netter Typ. Wir haben ihn besucht und wollen Euch einen kleinen Einblick in seine Arbeit geben!

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Martin Janner ist Förster. Er ist aber auch Heizkraftwerkbediener, Buchautor, Instagrammer und ganz nebenbei noch ein netter Typ. Wir haben ihn besucht und wollen Euch einen kleinen Einblick in seine Arbeit geben! 

Martin Janner im Gespräch mit seinen Mitarbeitern.

Alte Liebe rostet nicht

Okay, zugegeben, wir kennen Martin schon etwas länger. Es ist eine Weile her – damals hatten wir gerade die ersten Videos für Rheinland-Pfalz gedreht – da schrieb uns jemand bei Instagram, ob wir nicht mal bei ihm vorbei kommen wollten. Der Account hieß @forstrevier.oberwallmenach und hatte gerade einmal 1000 Follower. Der Typ klang aber ganz nett und auf seinen Posts waren Rückepferde zu sehen. Wir unterhielten uns also kurz und versicherten, dass wir uns mal melden würden, wenn wir in der Nähe sind. Wie es aber so ist, waren wir dann nie in der Nähe (wer fährt schon nach Oberwallmenach) und meldeten uns dementsprechend auch nie.

Zeitsprung, 2 Jahre später: Der Name Martin Janner ist in diesem Jahr wohl an kaum einem vorbei gegangen, der die forstliche Öffentlichkeitsarbeit verfolgt. Das erste, was man wohl von ihm mitbekommen hat, ist die Veröffentlichung seines Buches “Der Wald der Zukunft”. Zugegeben, wir haben uns fast ein bisschen geärgert. Eines unserer ersten Videos trägt genau diesen Titel, es ist entstanden noch bevor Simon Förster war. Er schlendert dabei durch den Wald, den er später selber beförstern sollte. Dabei versucht er zusammenzufassen, wie der Wald der Zukunft aussehen soll. Seine Hündin Maira fand das genauso aufregend wie wir, die Kamera war noch etwas ruckelig – insgesamt ein ganz nettes Video. 

Der Wald der Zukunft

Und jetzt hat dieser Martin genau darüber ein Buch geschrieben. Spätestens beim Lesen des Klappentextes wird aber klar, dass wir dem Autor keineswegs böse sein könnten. Er schreibt genau über die Themen, die uns so am Herzen liegen. Mit dem Buch schafft er es, den Wald und seine Beförsterung den Menschen auf authentische und wissenschaftlich fundierte Art und Weise nahezubringen. Genau die Ideen, die wir auch mit unserem Projekt verfolgen.

Als Martin ein paar Monate später dann auch noch zum Förster des Jahres ernannt wird, wird uns klar, dass wir wohl wirklich nicht an ihm vorbeikommen. 

Zwischendurch haben wir uns immer wieder nette Nachrichten bei Instagram geschrieben. Bis wir eines Tages endlich in unserem vollen Terminkalender ein Plätzchen gefunden haben, um der über zwei Jahre alten Einladung zu folgen und Martin zu besuchen.

Wusstest Du schon…?
Der Förster des Jahres ist eine Kategorie des Deutschen Waldpreises, den forstpraxis.de jährlich vergibt. Für Martin war es die erste Auszeichnung dieser Art!

Beweisfoto: Martin hat uns schon 2021 zu sich eingeladen!

Zu Besuch bei Martin Janner

Angekommen in Oberwallmenach wurden wir erstmal mit dem heftigsten Sommergewitter begrüßt, das wir seit langem gesehen haben. Nach einer entspannten Nacht im Forst erklärt Mobil, welches wir netterweise direkt an Martins Pferdestall parken durften, lud Martin uns zum Frühstück ein. Dann folgte ein langer, aber super interessanter Drehtag mit einem der herzlichsten Menschen, die wir bisher in der Forstbranche treffen durften. Wenn Ihr wissen wollt, was Martin alles zu berichten hatte, schaut Ihr Euch am besten unser Video an. Und wenn Ihr selber erleben wollt, wie es ist, mit Martin zu plaudern, empfehlen wir Euch den Podcast, den wir gemeinsam aufgenommen haben.

Danke Martin für die Einladung und die Gastfreundschaft, wir kommen sehr gerne wieder. Diesmal auch nicht erst in zwei Jahren!

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Hört Ihr die Regenwürmer husten? – Das Edaphon https://forsterklaert.de/edaphon https://forsterklaert.de/edaphon#respond Sun, 01 Oct 2023 15:30:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=4227 Heute werfen wir mal wieder einen Blick nach unten. Es geht in den geheimen Untergrund im Wald, oder wie wir Forstleute sagen, um die Bodenkunde. Genauer schauen wir uns heute das sogenannte Edaphon an. Was das ist, warum kein Wald ohne Edaphon auskommt und was unter unseren Füßen alles so abgeht, erfahrt Ihr in diesem Artikel!

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Heute werfen wir mal wieder einen Blick nach unten. Es geht in den geheimen Untergrund im Wald, oder wie wir Forstleute sagen, um die Bodenkunde. Genauer schauen wir uns heute das sogenannte Edaphon an. Was das ist, warum kein Wald ohne Edaphon auskommt und was unter unseren Füßen alles so abgeht, erfahrt Ihr in diesem Artikel!

Grammophon im Boden?

Nein, Edaphon ist kein historisches Abspielgerät für Schallplatten. Unter Edaphon versteht man “die Gesamtheit aller Organismen, die im Boden leben”. Um das zu verstehen, müssen wir uns den Boden erstmal genauer angucken: Wenn wir im Wald ein Loch buddeln würden (Förster:innen machen sowas manchmal…), durchdringen wir verschiedene Schichten. Ganz oben müssen wir erstmal einiges an Laub und verrotteten Pflanzenteilen beiseiteschieben, um die sogenannte Humusauflage zu durchdringen. Darunter kommen dann verschiedene Bodenschichten, die sich aus unterschiedlichsten Bestandteilen zusammensetzen. Und ganz unten, in wenigen Metern Tiefe, finden wir in der Regel festes Gestein. 

Könnt Ihr erkennen, welche organischen Bestandteile sich hier verstecken?

Was ist 7 x 7? Feiner als Sand!

Unser Boden besteht zu großen Teilen aus mineralischem Material. Das ist im Grunde ein Überbegriff für Steine, Kies, Sand, Schluff und Ton. Im Grunde sind alle diese Begriffe nur verschiedene Namen für klein gemahlene Felsen. Je nachdem, wie klein das Material ist – man spricht hier auch von der Korngröße – bekommt es einen eigenen Namen. Ton ist also feiner als Sand, der wiederum feiner ist als Kies, und so weiter…
Wenn Ihr das ganz genau wissen wollt, schaut mal in die Tabelle unten, da könnt Ihr nachlesen, ab welcher Korngröße man von welchem Typ Bodenpartikel spricht.

Im Boden vermischen sich die einzelnen Bestandteile dann alle miteinander. Doch das ist noch lange nicht alles…

BodenpartikelKorngröße (Durchmesser)
Steine63mm-200mm
Kies2mm-63mm
Sand0,063mm-2mm
Schluff0,002mm-0,063mm
Ton<0,002mm

…denn neben diesen mineralischen Anteilen, finden wir im Boden auch jede Menge Zwischenräume. Ihr könnt Euch den Boden ein bisschen wie ein Müsliglas vorstellen. Neben den einzelnen Haferflocken und Cornflakes ist ja auch immer ein Zwischenraum. Und genau wie beim Müsli kann dieser Zwischenraum auf verschiedenste Weise gefüllt werden.

Im Müsli ist er je nach Geschmack mit Milch, O-Saft oder Luft gefüllt (Keine Ahnung, wer ernsthaft Müsli mit O-Saft isst, aber für unser Beispiel passt es ganz gut). Und im Boden sind diese Zwischenräume oft von Wasser oder eben auch Luft gefüllt. Das ist enorm wichtig, damit unser Waldboden viel Wasser speichern kann! Doch neben den Zwischenräumen und den Mineralien gibt es noch mehr im Boden zu finden!

Im Video erfahrt Ihr, wie das Edaphon Wasser speichert und filtert!

Ein Leben in der Unterwelt

Denn wie fast überall auf unserem Planeten finden wir auch im Boden bei genauerer Betrachtung Leben. Schon mit bloßem Auge werden Euch beim Buddeln verschiedene Regenwürmer, Käfer oder Engerlinge auffallen. Wenn Ihr dann genauer guckt, findet Ihr sicher auch Pilze und Wurzeln. Natürlich von den großen Bäumen, aber auch von kleineren Pflanzen wie zum Beispiel Gräsern.

Auch die Geophyten finden wir im Boden. Das sind Pflanzen, die wir eigentlich nur im Frühjahr in ihrer vollen Pracht sehen können. Den Winter verbringen sie als Zwiebel unter der Erde. Und spätestens wenn wir mal ein bisschen vom Boden mit ins Labor nehmen, sehen wir unter dem Mikroskop, was da unter unseren Füßen abgeht. Im Boden leben nämlich eine Vielzahl von Mikroben und Bakterien, Algen und einigen weiteren Kleinstlebewesen. Sie alle stehen in regem Austausch miteinander und leisten einen ganz wichtigen Beitrag zum Ökosystem Wald. Und dieser lebendige und essentielle Teil des Bodens, den nennen wir Edaphon.

Der Baum, der sich selbst frisst

Der Waldboden lebt!

Die verschiedenen Bestandteile des Edaphon übernehmen verschiedenste Aufgaben im Ökosystem Wald. Eine ganz Wichtige ist dabei die Zersetzung des organischen Materials. Denn irgendjemand muss ja dafür sorgen, dass aus den herabfallenden Blättern und Ästen auch wieder Nährstoffe werden, die die Bäume aufnehmen können. Ein Baum kann ja nicht einfach ein ganzes Blatt verdauen! Deswegen fressen Regenwürmer und Konsorten die Blätter auf und verdauen sie. Deren Verdautes wird dann wiederum von Mikroben zerkleinert, bis es so fein ist, dass die Bäume es mit ihren feinen Wurzeln wieder aufnehmen können. 

Algen, die im Dunkeln atmen

Im Edaphon geht es allerdings nicht nur um den Austausch von Nährstoffen. Da geht noch einiges mehr ab. Zum Beispiel finden wir dort eine Pflanzenart, die die meisten vermutlich eher in der Regentonne als im Waldboden vermutet hätten. Die Rede ist von Algen. Unter anderem betreiben manche Algen im Boden sogar Photosynthese! Aber Moment. Vielleicht ist euch hier jetzt was aufgefallen?! Denn Photosynthese ist ja (wie wir alle seit der 6. Klasse wissen) die Umwandlung von Licht in pflanzenverfügbare Energie und Sauerstoff. Im Untergrund ist es allerdings insgesamt ja doch eher dunkel. Wie kann das denn dann genau funktionieren? 

Samen wie diese Eichel bieten vielen Bodenorganismen Nahrung.

Einige Algen haben sich ziemlich gut an ihren Lebensraum angepasst und sind daher mixotroph. Das bedeutet, dass sie, wenn sie Licht bekommen (zum Beispiel weil sie weit oben an der Erdoberfläche vorkommen) Photosynthese betreiben können. Falls sie kein Licht bekommen, haben sie andere Arten entwickelt, Nährstoffe und Co2 aufzunehmen. Sie können sich neben Licht nämlich auch ähnlich wie wir Menschen von Nahrungspartikeln ernähren!

Der Boden der Tatsachen

Und das ist noch nicht alles, was so im Edaphon abgeht. Wir könnten hier noch stundenlang weiter erzählen. Von den gigantischen Netzwerken, die Pilze unter der Erde bauen, von den verschiedenen Stadien, die Insekten wie der Maikäfer durchleben, bevor sie aus der Erde auftauchen, von den vielen Flüchen, die Forststudierende loswerden, wenn sie durch die Bodenkundeklausur fliegen und, und, und…

Aus manchen Samen entstehen auch neue Pflanzen!

Wir werden uns hier auf dem Blog sicher noch einige Male dem Boden widmen. Bis es so weit ist, könnt Ihr ja mal raus in den Wald gehen, eine Lupe mitnehmen und den Waldboden und das Edaphon etwas genauer betrachten. Erzählt uns gerne von Euren Erfahrungen, indem Ihr einen Kommentar da lasst!

Auch dieses Video ist sehr gut!
Quellen:

Kadereit, J.W., Körner, C., Kost, B., Sonnewald, U.: Strasburger – Lehrbuch der Pflanzenwissenschaften
Scheffer/Schachtschabel – Lehrbuch der Bodenkunde
Press/Siever – Allgemeine Geologie

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WMADWR #16 – Wasser im Bundestag! https://forsterklaert.de/wmadwr16_lorenz https://forsterklaert.de/wmadwr16_lorenz#respond Sun, 24 Sep 2023 15:30:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=4219 Unsere jüngste Podcast Folge ist mal wieder während eines Videodrehs entstanden. Eigentlich waren wir nämlich in Rheinland-Pfalz unterwegs, um über den Wasserrückhalt im Wald zu sprechen. Besonders im Klimawandel ist das ein immer wichtiger werdendes Thema.

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Endlich wieder Podcast-Zeit!

Unsere jüngste Podcast Folge ist mal wieder während eines Videodrehs entstanden. Eigentlich waren wir nämlich in Rheinland-Pfalz unterwegs, um über den Wasserrückhalt im Wald zu sprechen. Besonders im Klimawandel ist das ein immer wichtiger werdendes Thema. Doch unser Gesprächspartner Lorenz ist ein alter Bekannter von uns. Ihn kennen wir von einer Veranstaltung in Berlin vor ein paar Jahren. Bei der haben wir neben Lorenz auch Jörg Andreas Krüger kennengelernt, den kennt Ihr ja schon aus der letzten Folge. Was Lorenz in Berlin gemacht hat, wie Olaf Scholz privat ist und wie man das Wasser im Wald hält, das erzählt er uns (und Euch) also in der aktuellen Folge von „Wie man aus dem Wald ruft!“

Wir würden uns total freuen, wenn Ihr uns Feedback gebt! Schreibt uns doch, wie Ihr die Idee zum Podcast findet, welche Gäste Ihr gerne hören würdet und welche Themen wir in den nächsten Folgen besprechen sollen. Tippt Eure Anregungen gerne einfach hier unten in die Kommentare!

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Forststudium-Lifehacks – wichtige Infos zum Studienbeginn https://forsterklaert.de/forststudiumanfangen https://forsterklaert.de/forststudiumanfangen#comments Sun, 10 Sep 2023 15:30:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=4192 Während der Sommer gerade in den letzten Zügen ist, geht es im Wald richtig los. Die Blätter färben sich langsam bunt, die Holzernte beginnt bald und auch die Jagdsaison fängt jetzt erst so richtig an. Für manche Menschen bedeutet der Herbstbeginn aber auch den Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Die Rede ist von allen, die das Glück haben, ein Forststudium zu beginnen. Für Euch ist dieser Artikel!

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Während der Sommer gerade in den letzten Zügen ist, geht es im Wald richtig los. Die Blätter färben sich langsam bunt, die Holzernte beginnt bald und auch die Jagdsaison fängt jetzt erst so richtig an. Für manche Menschen bedeutet der Herbstbeginn aber auch den Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Die Rede ist von allen, die das Glück haben, ein Forststudium zu beginnen. Für Euch ist dieser Artikel!

Wir bei Forst erklärt haben (fast) alle Forst studiert. Um ehrlich zu sein, sind manche von uns auch noch dabei. Trotzdem blicken wir auf einige Jahre an forstlichen Hochschulen und Unis zurück. Und da wir immer wieder Fragen bekommen, wie man sich am besten auf so ein Studium vorbereitet, hatten wir kurzerhand die Idee mal ein kleines Forststudium 1×1 zu schreiben. In diesem Artikel erfahrt Ihr alles, was Ihr braucht, was Ihr lernen werdet und worauf es (aus studentischer Perspektive) wirklich ankommt. Einen kleinen Disclaimer müssen wir allerdings machen: Die meisten von uns haben in Göttingen an der HAWK und der Uni studiert. Forst kann man aber auch an anderen Orten in Deutschland studieren. Die Grundlagen sind vermutlich alle gleich, im Detail unterscheiden sich die Ansprüche der Unis aber dann schon. Es ist also schwierig, eine Pauschale für alle Universitäten zu finden. 

Was lernt man im Studium?

Im Grunde ist das Forststudium ein breit aufgestelltes, naturwissenschaftliches Studium mit wirtschaftlichen Einflüssen. Ihr könnt also davon ausgehen, dass ihr alle Bäume, die bei uns wachsen erkennen und bestimmen müsst. Ja, dazu  gehört auch, dass man die botanischen Namen (die so lateinisch und griechisch anmuten) kennen muss. Eine Liste, welche Arten das sind, verlinken wir Euch hier. Ihr könnt also mit dem Lernen der botanischen Namen direkt beginnen! Wie Ihr vielleicht schon mal gehört habt, sehen Bäume aber nicht immer gleich aus. Deswegen müssen wir sie im Winter anhand ihrer Knospen und im Sommer anhand der Blätter bestimmen können. Um das zu lernen, gibt es extra Bestimmungsschlüssel. Welche das sind, haben wir Euch unten in der Bücherliste verlinkt.

Neben den Bäumen müssen wir auch eine Vielzahl von krautigen Pflanzen kennen. Im Grunde alles, was auf dem Waldboden wächst, sollten wir bestimmen können. Von Farnen über Moose bis zu Gräsern rauben die krautigen Pflanzen, die meist im Frühjahr abgefragt werden, vielen Studierenden den Schlaf. 

Keine Angst!

Aber keine Angst. Bei uns gab es eine Vielzahl von Tutorien und Praxisübungen, in denen man alle Pflanzen in Ruhe lernen konnte. Auch hier ist es tatsächlich von Vorteil, möglichst frühzeitig mit dem Lernen der botanischen Begriffe zu beginnen. Umso früher Ihr damit anfangt, desto mehr Zeit habt Ihr während des Studiums für Kneipentouren oder andere Freuden des Studilebens. Außerdem solltet Ihr auf Euren Katerspaziergängen und Dates im Wald mal rechts und links vom Wegesrand schauen. Dort werdet Ihr immer wieder auf “Ah, das kenne ich doch!” oder “Was war das nochmal?” stoßen. 

Neben den botanischen Kenntnissen werden natürlich auch verschiedene Tiere, Insekten und Pilze abgefragt. Als Förster:in sollte man einen Borkenkäfer am besten erkennen, bevor er den ganzen Wald aufgefressen hat. Auch dazu gibt es dann Listen mit prüfungsrelevanten Arten, die aber recht stark variieren. 

Neben der Artenkunde geht es besonders am Anfang des Studiums auch viel um Grundlagen. Ihr dürft also schön nochmal Mathe, Physik und Chemie lernen. Besonders letzteres ist wichtig, wenn es dann später in die Bodenkunde geht. Aber auch hier keine Sorge. Wir hatten ziemlich tolle Profs und Kommilitoninnen und Kommilitonen, die die Bodenkunde so großartig fanden, dass die Begeisterung einfach irgendwann übergesprungen ist. Und dann ging das Lernen quasi von selbst!

Neben diesen naturwissenschaftlichen Themen ging es bei uns auch viel um Grundlagen der BWL, Controlling oder anderen betriebswissenschaftlichen Themen. Dazu findet man im Internet aber glücklicherweise eine Vielzahl von Lehrvideos, weil diese Themen in so vielen anderen Bereichen im Leben ebenfalls relevant sind.

Auch zum Studium gehört der Umgang mit Karten und GIS Software.

Die Sache mit den Scheinen

Eine der häufigsten Fragen ist, ob man als Förster oder Försterin auch einen Jagdschein braucht. Und tatsächlich wird diese Qualifikation in den meisten Stellenausschreibungen verlangt. Das ist auch logisch, denn die Jagd ist unmittelbar mit dem Wald verknüpft. Falls Ihr jetzt einen Studienplatz, aber noch keinen Jagdschein habt, könnt Ihr ganz entspannt aufatmen: Eigentlich alle forstlichen Universitäten bieten die Möglichkeit, einen Jagdschein zu absolvieren. Das kann zwar ganz schön anstrengend sein, nach einem langen Unitag dann auch noch abends für den Jagdschein zu lernen – dafür hat man aber viele Freund:innen und Kommilitoninnen und Kommilitonen um sich, mit denen man gemeinsam leiden kann. Außerdem ist der Jagdschein über die Unis meist deutlich günstiger als in privaten Jagdschulen.

Auch ein Motorsägenschein ist vorteilhaft, wenn man im Wald arbeiten möchte. Den kann man manchmal über die Unis machen, wir kennen aber auch viele, die den einfach irgendwann über private Lehrgänge absolviert haben. Da man in der Regel aber nur einen Wochenendkurs machen muss, ist das keine allzu große Herausforderung.

Ein Angelschein ist als Förster:in in der Regel nicht vonnöten. Da könnt Ihr also in Ruhe aufatmen.

Ein Hörsaal an der Uni Göttingen.

Was muss man vor dem Forststudium können?

Ein alter Witz unter Studierenden sagt “Wenn man vor dem Bachelor eine Ausbildung zum Forstwirt und einen Jagdschein hat, ist es ein ganz entspanntes Studium”. Natürlich fallen viele Dinge leichter, wenn man sie vorher schonmal gehört hat. Gerade der Jagdschein ist neben dem Studium ein recht großer zeitlicher (und emotionaler) Stressfaktor. Trotzdem kann man auch ohne Vorkenntnisse gut ins Studium starten und zu einem sehr guten Abschluss kommen. Am Ende ist es wie so oft eine Frage der eigenen Motivation und Disziplin. Lasst Euch also nicht einschüchtern, wenn Ihr ohne Vorkenntnisse im Hörsaal sitzt. Das Studium ist ja dafür da, euch alles beizubringen!

Ein Geheimtipp zum Studienbeginn

Ein Tipp, den wir allen künftigen Forststudis geben wollen, ist, vorher ein kleines Praktikum zu machen. Selbst wenn Ihr nur für ein paar Tage bei einem Förster oder einer Försterin mitgeht, hilft es doch enorm, wenn man die Dinge, die man im Studium lernt schon einmal in der Praxis gesehen hat. Die meisten Forstleute sind auch total nett und freuen sich über interessierte, junge Menschen. Wenn Ihr Interesse habt, fragt also einfach mal bei Eurem nächsten Forstamt nach, ob Ihr mal vorbei gucken könnt. Generell gilt: Auch während des Studiums, auch in den Semesterferien, sind Praktika sinnvoll. Gelerntes wirklich einmal anzuwenden hilft wahnsinnig weiter und außerdem lernt man ab und an Kniffe für folgende Semester. Manch eine böse Zunge sagt, “In einem Monat Praktikum habe ich mehr gelernt als in einem ganzen Jahr Studium”.

Und falls Ihr dann immer noch nicht genug bekommt, könnt Ihr ja mal einen Blick in die Literaturliste unten werfen und mit dem auswendig lernen verschiedenster Pflanzen beginnen!

Ein wichtiger Teil vom Forststudium findet draußen statt.

Die wichtigste Literatur fürs Forststudium:

Bäume bestimmen:

Bäume bestimmen wir in der Regel im winterkahlen Zustand mit diesem Bestimmungsbuch. Bei uns wurde das als Sammelbestellung über die Hochschule angeschafft. Es bietet aber einen tollen Einstieg in die Arbeit mit Bestimmungsschlüsseln. 

Dann haben wir noch eigene Sammlungen von Bildern in unserer Dropbox, mit denen ihr die Bestimmung üben könnt:

Die Bildrechte liegen alle bei uns und dürfen gerne von Studis zum Lernen genutzt werden. Für alle anderen Arten der Nutzung schreibt uns bitte eine kurze E-Mail!

Krautige Vegetation bestimmen:

  • DAS Standardwerk zur Pflanzenbestimmung ist der sogenannte Rothmaler. Dafür muss man aber schon ziemlich geübt sein. Wir haben daher immer eine vereinfachte Version von Rita Lüder genutzt. Die enthält (anders als der Rothmaler) auch Fotos und macht es daher wesentlich einfacher, Pflanzen zu bestimmen.

Forstpraxis:

  • Für alles forstpraktische ist „Beruf Forstwirt“ zu empfehlen (vielen ist das Buch noch unter dem alten Titel “der Forstwirt” bekannt.)
  • Zum Thema Waldökologie empfehlen wir dieses Buch.
  • Für alle Waldbaulichen Themen empfehlen wir dieses Buch. Das ist, wie eigentlich alles hier genannte, ein absolutes Standardwerk auf dem Thema.

Noch ein kleiner Studierenden-Spar Tipp:
Falls Ihr Bücher kauft, behaltet die Belege! Diese Ausgaben könnt Ihr später alle steuerlich geltend machen und so bares Geld sparen. Je nach Uni kann man sich viele Bücher (auch die oben genannten) als E-Book downloaden, wenn man eingeschrieben ist. Das spart ungemein Geld.

Wir hoffen, wir können mit dieser Übersicht einen kleinen Einblick ins Forststudium geben. Falls Ihr selbst studiert (habt), lasst uns gerne einen Kommentar da, welche Standardwerke wir noch in die Liste aufnehmen sollen, oder welche Tipps Ihr für angehende Studis habt.

Falls Ihr gerade ein Studium neu beginnt, wünschen wir Euch ganz, ganz viel Freude mit diesem wunderbaren Studiengang und sicherlich bis bald im Wald!

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WMADWR #15 – NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: Wie funktioniert Naturschutz in unseren Wäldern https://forsterklaert.de/wmadwr15_nabu https://forsterklaert.de/wmadwr15_nabu#respond Sun, 16 Jul 2023 15:30:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=4145 Hoher Besuch bei Forst erklärt. Der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland e. V. (NABU) Jörg-Andreas Krüger war in unserem Podcast zu Besuch. Um welches Thema es geht, dürft Ihr mal raten…

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Hoher Besuch bei Forst erklärt. Der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland e. V. (NABU) Jörg-Andreas Krüger war in unserem Podcast zu Besuch. Um welches Thema es geht, dürft Ihr mal raten… Wir freuen uns, Euch ein spannendes Gespräch rund um den Schutz des Waldes, den Naturschutz in Deutschland und die daraus entstehenden Konflikte zu präsentieren. Ihr erfahrt, wie guter Naturschutz auf großer Fläche funktionieren kann und ob wir alle Wälder in Deutschland nicht besser doch stilllegen sollten. Und was hält der NABU eigentlich von Försterinnen und Förstern? Naturzerstörer oder doch Retter des Waldes? Und wer ist eigentlich die blau schimmernde Polizei des Waldes und damit das Tier der Folge? Um ehrlich zu sein, waren wir ein bisschen aufgeregt, das merkt man vielleicht auch am Anfang –  im Laufe des Gespräches sind wir dann aber gut in unseren normalen Forst erklärt-Schnack gekommen und wir haben ein spannendes Gespräch mit vielen interessanten und sicher auch einigen polarisierenden Perspektiven führen können.

Deswegen sind wir umso gespannter über Euer Feedback, lasst uns also gerne einen Kommentar bei unserem Artikel zur Podcastfolge da.

Danke an Jörg-Andreas, dass er unserer Einladung gefolgt ist!

Übrigens, diese Folge war das erste Mal, dass wir remote aufgenommen haben. Wir saßen also an drei unterschiedlichen Orten in Deutschland. Für uns war das neu, in Zukunft wollen wir aber so oft es geht wieder in Präsenz aufnehmen!

Wir würden uns total freuen, wenn Ihr uns Feedback gebt! Schreibt uns doch, wie Ihr die Idee zum Podcast findet, welche Gäste Ihr gerne hören würdet und welche Themen wir in den nächsten Folgen besprechen sollen. Tippt Eure Anregungen gerne einfach hier unten in die Kommentare!

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WMADWR #12 Forst FAQ https://forsterklaert.de/forstfaq https://forsterklaert.de/forstfaq#respond Sun, 18 Jun 2023 15:30:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=4102 In dieser Spezialfolge unseres Podcasts haben wir unsere Instagram-Community gefragt, welche Fragen sie uns schon immer mal stellen wollten. Diese Fragen und viele andere aus unserer fast dreijährigen Forst erklärt-Karriere haben wir gesammelt, zusammengefasst und sortiert. Dabei rausgekommen sind die Forst FAQ - die am häufigsten gestellten Fragen über den Forst.

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In dieser Spezialfolge unseres Podcasts haben wir unsere Instagram-Community gefragt, welche Fragen sie uns schon immer mal stellen wollten. Diese Fragen und viele andere aus unserer fast dreijährigen Forst erklärt-Karriere haben wir gesammelt, zusammengefasst und sortiert. Dabei rausgekommen sind die Forst FAQ – die am häufigsten gestellten Fragen über den Forst. In diesen beiden Podcast-Folgen versuchen Felix und Jan sie alle zu beantworten. Der zweite Podcast Teil zum FAQ erscheint eine Woche nach dem ersten. Die Videos zur Aufnahme erscheinen ab dem 18.6.23 auf unserem YouTube-Kanal!

Hier eine Übersicht der Fragen:

Teil 1:

Warum geht es unserem Wald so schlecht? / Wie geht es dem Wald in DE?
Was ist das mit den Borkenkäfern?
Können wir die Natur nicht einfach sich selbst überlassen?
Dürfen wir einfach in den Wald und welche Gefahren lauern?
Welcher Baum ist das? (-> Hinweis auf unsere Artikel)
Gibt es noch Urwälder in Deutschland?
Was bedeuten die Markierungen im Wald?
Was haltet ihr von Holz als Brennstoff?
Was mache ich, wenn ich Wildschweinen begegne?
Welche Baumarten sind gut im Klimawandel?
Warum machen Förster unseren Wald kaputt?

Teil 2:

Was macht man den ganzen Tag als Förster?
Kann der Wald unser Klima retten?
Wollt ihr, dass der Wolf zurück kommt?
Unterschied Förster und Forstwirt?
Muss man studieren um Förster oder Försterin zu werden?
Was ist das mit FSC und PEFC?
Was bringt Bäume pflanzen?
Was haltet ihr von dem Film von Peter Wohlleben?
Wieso muss man als Förster jagen?

Wir würden uns total freuen, wenn Ihr uns Feedback gebt! Schreibt uns doch, wie Ihr die Idee zum Podcast findet, welche Gäste Ihr gerne hören würdet und welche Themen wir in den nächsten Folgen besprechen sollen. Tippt Eure Anregungen gerne einfach hier unten in die Kommentare!

Hier unser erster Teil…

…und hier der zweite Teil:

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Wir waren Live im Radio bei WDR COSMO! https://forsterklaert.de/wir-waren-live-im-radio-bei-wdr-cosmo https://forsterklaert.de/wir-waren-live-im-radio-bei-wdr-cosmo#respond Wed, 10 May 2023 14:11:08 +0000 https://forsterklaert.de/?p=4009 Wir bekommen immer wieder Anfragen von Radio- oder Fernsehsendern und dürfen dann ganz viele Fragen zum Wald beantworten. Ganz besonders hat uns eine Anfrage von einem unserer Lieblingsradiosender WDR COSMO gefreut.

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Wir bekommen immer wieder Anfragen von Radio- oder Fernsehsendern und dürfen dann ganz viele Fragen zum Wald beantworten. Ganz besonders hat uns eine Anfrage von einem unserer Lieblingsradiosender WDR COSMO gefreut.

Im Interview haben wir verschiedenste Fragen zur aktuellen Situation im Wald und zu unserem Projekt beantwortet. Außerdem ging es natürlich auch um den Klimawandel und andere wichtige Themen!

Das Beste ist, dass wir den Mitschnitt aus der Sendung nicht nur im Radio, sondern auch hier für Euch veröffentlichen dürfen. Ihr könnt also nun selber direkt reinhören und uns auf einem kleinen Ausflug in die Welt des Waldes begleiten.

1000 Dank an Daniel und dem ganzen Team von WDR Cosmo/ Radio Bremen für das spannende Interview und die super angenehme Zusammenarbeit!

Hier nun der Mitschnitt:

Mit freundlicher Genehmigung von Radio Bremen!

Die Sendung war am 30.4. bei WDR COSMO zu hören!

PS.: Eine kleine inhaltliche Korrektur: Wir sind natürlich Felix Sahlmann und Jan Hüsing – das ist in der Moderation wohl etwas durcheinander gekommen!

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AdWidK – Bärlauchpesto https://forsterklaert.de/baerlauchpesto https://forsterklaert.de/baerlauchpesto#comments Sun, 23 Apr 2023 15:30:00 +0000 https://forsterklaert.de/?p=3966 Es ist endlich so weit - die schönste Zeit des Jahres hat begonnen. Das ist weder die Weihnachts- noch die Karnevalszeit, die Rede ist natürlich von der Bärlauchsaison. Dieses Jahr gibt es ein wunderbares Bärlauchpesto von uns.

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Es ist endlich so weit – die schönste Zeit des Jahres hat begonnen. Das ist weder die Weihnachts- noch die Karnevalszeit, die Rede ist natürlich von der Bärlauchsaison.
Falls noch nicht geschehen, macht Euch auf in den Wald und sucht nach Bärlauch. Worauf Ihr dabei achten müsst, haben wir hier schon einmal für Euch zusammengefasst.

Bärlauch im März.

Wenn Ihr früh dran seid und der Bärlauch noch ganz zart und frisch aus dem Boden sprießt, könnt Ihr ihn in seiner intensivsten Form genießen. Der Geschmack ist recht stark und manche Pflanzen sind sogar noch richtig scharf. Ihr braucht im März also grundsätzlich etwas weniger vom Bärlauch als später im Jahr!

Eine gute Hand voll Bärlauch reicht aus!

Nachdem es letztes Mal bereits eine spezielle Zitronen-Bärlauch Butter gab, gibt es dieses Jahr ein wunderbares Bärlauchpesto von uns. Auch dieses mal wieder mit ein paar kleinen Besonderheiten gespickt, damit Ihr den besonderen Spice bekommt!

Ihr braucht:

  • circa 10 Blätter Bärlauch
  • circa 1 Packung Parmesankäse (150g) (Ja, wirklich eine ganze Packung!)
  • 50 g Pinienkerne
  • circa 150 g getrocknete Tomaten
  • Saft einer ½ Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz
Alles parat?

Alles parat für’s Bärlauchpesto? Dann geht’s los!

  1. Die Pinienkerne in einer Pfanne rösten. Dazu braucht es kein Öl, aber viel von Eurer Aufmerksamkeit, da die sehr schnell anbrennen. Goldbraun sollten sie sein, dann ist das Aroma am intensivsten.
  2. Parmesan reiben.
  3. Bärlauch waschen. Protipp: Eine Salatschleuder ist dabei eine tolle Hilfe!
  4. Bärlauch und Pinienkerne in einen Mixtopf.
  5. Mixen.
  6. Nun gebt Ihr einfach so lange die anderen Zutaten hinzu, bis Euch Euer Pesto gut schmeckt. Zwischendurch also immer wieder mixen und abschmecken. Das Salz und die Zitrone am besten erst zum Schluß zum Verfeinern dazu geben. Mit Öl und Parmesan nicht geizen!

Das Bärlauchpesto schmeckt gut zu Nudeln, wir streichen uns das aber auch gerne mal aufs Brot. Aber nur, wenn man in nächster Zeit keinen fremden Menschen zu nah kommt. Der Bärlauch hat einen ähnlichen Effekt auf euren Atem wie Knoblauch. Übrigens: Wenn Ihr das Pesto in ein Glas füllt und es mit Olivenöl bedeckt, bleibt es länger haltbar!

Wir wünschen euch viel Erfolg beim Bärlauch sammeln, Nachkochen und vor allem einen guten Appetit!

Garniert mit frischen Tomaten schmecken die Nudeln besonders gut!

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WMADWR #11 Besuch vom Förster https://forsterklaert.de/wmadwr-11-besuch-vom-foerster https://forsterklaert.de/wmadwr-11-besuch-vom-foerster#comments Sun, 12 Mar 2023 22:13:53 +0000 https://forsterklaert.de/?p=3868 Endlich sind sie wieder vereint! Simon, Jan und Felix, die Gründer von Forst erklärt haben sich endlich mal wieder zu...

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Endlich sind sie wieder vereint! Simon, Jan und Felix, die Gründer von Forst erklärt haben sich endlich mal wieder zu dritt an einen Tisch setzen können. Zugegeben, nach einer wilden Studentenparty in Jans WG (was der eigentliche Grund für Simons Besuch war), sitzen sie mit tiefen Augenringen vor ihren Mikrofonen. Nichtsdestotrotz erwartet Euch eine halbe Stunde schönster Waldgeschichten. In den ersten Minuten erklären wir Euch, wie Försterinnen und Förster den Wald klimafest machen und was ein niederländischer Holzeinkäufer bei Simon im Wald sucht. 

Später erzählt Simon, wie er langsam im Wald bemerkt, dass der Frühling kommt. Bei seiner Arbeit als Förster ist er jeden Tag im Wald und merkt sofort, wenn die ersten Frühblüher ihre zarten Blätter aus dem Boden schieben. Dass er für sowas noch Zeit hat, neben der vielen Arbeit… Aber der Podcast soll nicht ohne Wermutstropfen sein. Denn neben Blümchen gucken und Wälder managen hat Simon kaum noch Zeit für Forst erklärt. Er berichtet auch, was er vermisst an den “good old times” vor der Kamera in Göttingen und wie es ist mittlerweile eher Zuschauer des Projektes zu sein.

Wir wünschen viel Spaß beim Hören unserer Rufe aus dem Wald.

Bis bald im Wald

Simon, Jan und Felix

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WMADWR #10 Ein Segelboot für den Wald https://forsterklaert.de/wmadwr-10 https://forsterklaert.de/wmadwr-10#comments Wed, 01 Feb 2023 11:25:44 +0000 https://forsterklaert.de/?p=3773 Endlich gibt’s mal wieder einen auf die Ohren! In unserer neuesten WMADWR-Folge haben wir uns mit Dirk Hennig getroffen. Er...

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Endlich gibt’s mal wieder einen auf die Ohren! In unserer neuesten WMADWR-Folge haben wir uns mit Dirk Hennig getroffen. Er ist Leiter des Walderlebniszentrum  Soonwald bei Landesforsten Rheinland-Pfalz und ganz nebenbei sorgt Dirk mit dafür, dass jedes Jahr tausende Jugendliche in Deutschland ein Freiwilliges Ökologisches Jahr machen können. Wir wollten eigentlich nur von ihm wissen, wieso er nicht, wie alle anderen Förster, mit einer Sprühdose durch den Wald rennt. Dirk hat uns aber erzählt, wieso die Bildungsarbeit mit Menschen und vor allem jungen Erwachsenen so bedeutsam ist, was transformative Bildungsarbeit ist und wie man auf die Idee kommt ein großes Segelschiff zu kaufen, um damit einmal im Jahr mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des FÖJs die Ostsee unsicher zu machen. Wir freuen uns, wenn Ihr einschaltet und etwas mehr über Bildung im und für den Wald erfahren wollt!

Das Segelschiff „Lovis“

Wir würden uns total freuen, wenn Ihr uns Feedback gebt! Schreibt uns doch, wie Ihr die Idee zum Podcast findet, welche Gäste Ihr gerne hören würdet und welche Themen wir in den nächsten Folgen besprechen sollen. Tippt Eure Anregungen gerne einfach hier unten in die Kommentare!

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